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13.07.1990

MIPS statt Grips?

Manchmal wundert man sich: Obwohl hinlänglich bekannt ist, daß die EDV-Abteilungen der Unternehmen rein blau ausgestattet sind, bevorzugt NEC sein Inseldasein.

Die Acos-Rechner begaben und begeben sich in Distanz zum umgeschriebenen Gesetz, Erfolg auf dem Mainframe-Markt verlange unzweifelhaft Steckerkompatibilität zu Big Blue. Die Japaner setzen - ganz im Gegensatz zur gesamten Konkurrenz - nur auf MIPSe. Doch ob das für den Erfolg am Markt reicht?

Vorsorglich verkündet NEC, man wolle mit den Mainframes nicht außer Landes gehen. Bezeichnend die Begründung von Manager Hatta: "Der US-Markt für IBM-kompatible Mainframes ist sehr, sehr groß." Was soll dort ein Hersteller, der nicht einmal dieses Minimalkriterium zu bieten hat, fragt man sich bei NEC wohl zu Recht.

Folgerichtig stellen auch Fachleute die MIPSe anderen Zahlen gegenüber: Lediglich zwei Prozent des High-end-Marktanteils okkupiert NEC in den USA mit seinen Produkten. Und sogar im Mutterland Japan, auf das man sich mit seinen neuen Acos-Rechnern bei deren Vermarktung beschränken will, konnte man bislang nur acht Prozent des Kuchens für sich beanspruchen.

Ob sich die Devise "Mips statt Grips" auf Dauer auszahlt?

jm