Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

Neue Excel-Funktionen und spezielle Lösung für Risiko-Management vorgestellt


12.04.2002 - 

MIS Decisionware baut Analysefunktionen aus

MÜNCHEN (as) - Mit Version 4.0 der Produktfamilie "Decisionware" für den Aufbau von Business-Intelligence-(BI-)Lösungen verbessert die MIS AG die bisherige Integration mit Excel-Frontends und den "Analysis Services 2000" des "SQL Server" von Microsoft. Zudem bringen die Darmstädter eine spezielle analytische Anwendung zur Risikosteuerung auf den Markt.

Bisher konnten Decisionware-Benutzer per "Excel-Ad-In" die Analysefunktionalität der eigenen multidimensionalen Datenbank für Online Analytical Processing (Olap) "Alea" mit den Funktionen des Microsoft-Frontends kombinieren. Mit Version 4.0 lassen sich nun auch die mit den (Olap-)Analysis-Services der Microsoft-Datenbank "SQL Server 2000" aggregierten Daten als Informationsquelle einbeziehen. Excel-Benutzer erhalten zudem mit Decisionware 4.0 die Möglichkeit, dynamische Reports zu erstellen, die sich automatisch an veränderte Datenstrukturen und -modelle anpassen lassen, so der Hersteller.

Weitere Neuerungen meldet MIS bezüglich der Möglichkeiten zur standardisierten Datenintegration. So will der Hersteller die von vielen BI-Anbietern genutzte Schnittstelle für den Zugriff auf multidimensionale Datenquellen "OLE DB für Olap" (ODBO) künftig in größerem Umfang in Decisionware verwenden. Geplant ist, neben dem Zugriff auf die Olap-Dienste des SQL Servers künftig auch Version 3.0. des "Business Information Warehouse" der SAP auf diesen Weg anzubinden. Ferner nutzt Decisionware mit Version 3.0 das Secure Socket Protocol für die Verschlüsselung von Daten auf Transportebene und erlaubt optional die Verwaltung der BI-Plattform über das in Windows 2000 integrierte Administrationswerkzeug "Microsoft Management Console". Komplexe Berechnungen in typischen Planungs- und Simulationsanwendungen sollen sich schließlich mit einem speziellen Rules-Konzept (Rechenregeln) beschleunigen lassen.

Parallel zu ihrer BI-Plattform bieten die Darmstädter mit "MIS Decisionware Applications" seit einiger Zeit analytische Standardanwendungen auf der Basis des eigenen Olap-Servers an. Derartige Produkte versprechen schneller zu implementierende BI-Lösungen und sind bisher für Unternehmensplanung, Beteiligungs-Controlling, Konzernkonsolidierung und für Balanced Scorecards erhältlich. Neu hinzu kommt nun mit "MIS Risk Management" eine Anwendung zur Risikosteuerung. Mit ihrer Hilfe sollen sich relevante Daten für den Unternehmenserfolg oder -misserfolg identifizieren, erfassen, analysieren, steuern und überwachen und sich mögliche Szenarien simulieren lassen. Mit der Implementierung der Software könnten Unternehmen laut MIS nicht nur die Anforderungen des Kontroll- und Transparengesetzes (KonTraG) abdecken, sondern sich auch auf das Bankenabkommen Basel II vorbereiten. Letzteres soll ab 2005 die Möglichkeiten zur Kreditbeschaffung und die Höhe der Kreditzinsen durch Unternehmen von einem nachvollziehbaren Risiko-Management abhängig machen.