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16.03.2001 - 

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MIS weist Fehlbetrag aus

MÜNCHEN (CW) - Die Mis AG weicht bei ihrer Bilanz für das abgeschlossene Geschäftsjahr 2000 deutlich von den vorläufigen Zahlen im Januar ab. Der für die falschen Zahlen verantwortliche Finanzchef hat das Softwareunternehmen verlassen.

Die am Neuen Markt notierte MIS AG, Darmstadt, hat für das Geschäftsjahr 2000 einen Konzernfehlbetrag von 12,92 Millionen Mark oder 4,05 Mark pro Aktie ausgewiesen. Jüngsten Angaben zufolge erzielte der Business-Intelligence-Spezialist einen Umsatz von 95,93 Millionen Mark (Vorjahr: 61, 2 Millionen Mark). Das Defizit ist unter anderem durch Abschreibungen für die im Berichtszeitraum übernommenen Firmen zustande gekommen, heißt es in einer Ad-hoc-Meldung. Nach den Worten des Vorstandsvorsitzenden Peter Raue leidet das Unternehmen aber auch unter den Auswirkungen der Expansion ins Ausland sowie unter den unerwartet schwachen Verkäufen im vierten Quartal.

Der für die Finanzen zuständige Vorstand Franklin Syrowatka habe die Konsequenzen aus der Fehleinschätzung gezogen und seinen Hut genommen. Als sein Nachfolger ist seit dem 15. Januar Christoph Heymann im Amt. Zudem sind Umstrukturierungsmaßnahmen geplant. Wegen der dafür veranschlagten Kosten rechnet der neue Finanzchef für das erste Quartal noch mit einem "substanziellen Fehlbetrag". Im dritten und vierten Quartal sollen operative Gewinne dann aber für ein Ergebnis von rund drei Millionen Mark im Gesamtjahr sorgen.