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13.07.1984

Mit der Misere bei Tewidata befaßt sich die "Vermögensberatung" der Volksbanken Raiffeisenkassen unter dem allgemeinen Aspekt der Risiken, die die wachsende Emissionswelle am deutschen Aktienmarkt bringt. Die Tewidata AG habe in ihrem Emissionsprospekt u

Mit der Misere bei Tewidata befaßt sich die "Vermögensberatung" der Volksbanken Raiffeisenkassen unter dem allgemeinen Aspekt der Risiken, die die wachsende Emissionswelle am deutschen Aktienmarkt bringt. Die Tewidata AG habe in ihrem Emissionsprospekt und nochmals im Februar 1984 einen nachhaltigen Gewinn für das Geschäftsjahr angekündigt. Erst die Durchleuchtung des Jahresabschlusses durch den Wirtschaftsprüfer habe ergeben, daß ein Verlust von 3, 5 Millionen Mark - also mehr als die Hälfte des Grundkapitals erwirtschaftet wurde. Die Ursache habe in dem völlig unzureichenden Rechnungs- und Kontrollwesen gelegen. Obwohl das Management mittlerweile ausgewechselt worden sei, könne die Sanierung des Unternehmens noch

Jahre dauern. Der mit diesen Vorgängen verbundene Kurssturz der Tewidata-Aktie schmerzt gewiß viele Anleger, die auf die anläßlich der Emission herausgestellten günstigen

Perspektiven für dieses Unternehmen setzten, heißt es in der Vermögensberatung".

Engagements in amerikanischen Computeraktien werden sich nach Ansicht von Dean Witter Reynolds während des nächsten Haussezyklus in Wallstreet weit überdurchschnittlich auszahlen. Der Broker empfiehlt derzeit zum Kauf: IBM, Data General

Honeywell, Tandy. Pitney Bowes und Tandon.

Die Aktien von Northern Telecom hält die Landesbank Rheinland-Pfalz bei Kursen um 45 kanadische Dollar für interessant.

Amerikanischen Technologie-Aktien steht Bache Securities auch weiterhin zurückhaltend gegenüber. Das IBM-Papier und Aktien der Gruppe "Rüstungselektronik" seien zwar niedrig bewertet und damit attraktiv für Anleger, doch habe es damit schon sein Bewenden. Eindeutige Kaufempfehlungen will der Broker für die breite Palette der Technologiewerte erst dann erteilen, wenn zu überblicken ist, daß 1985 keine neue

Rezession eintritt, oder wenn das Kursniveau dieser Papiere ganz allgemein auf einen Punkt gesunken ist, das die ungünstigen Folgen einer Rezession für die Erfahrungsentwicklung der Technologieunternehmen bereits in der Börsenbewertung vorwegnimmt.

Von den kanadischen Technologieaktien sollten nach Ansicht des Brokerhauses Richardson Securities of Canada verkauft werden: Mitel, Gandalf und Orcatech.

Die Nixdorf-Aktie sollte nach Meinung der Bayerischen Hypotheken - und Wechselbank im Bereich zwischen 440 und 460 Mark als längerfristige Anlage gekauft werden.

Die Aktien von Micropro bergen auf dem Kursniveau von etwa vier Dollar je Stück nur ein begrenztes Risiko für weitere Verluste, meint Shearson Lehman/American Express. Der Broker begründet dies damit, daß der Buchwert auf 2,40 Dollar je Aktie zu schätzen sei und daß das Unternehmen über liquide Mittel in Höhe von umgerechnet einem Dollar je Aktie verfüge. Shearson rechnet mit zunehmendem Druck auf die Preise für das Wordstarprogramm von Micropro und weist zudem darauf hin, daß der Absatz von Hardware schleppend verläuft. Nicht zuletzt dürften sich die hohen Kosten, die beim Einstieg mit neuen Produkten in den verbraucherorientierten Markt entstehen, ungünstig bei der Ertragsentwicklung niederschlagen.

LM Ericsson hat von der Regierung der Mittelmeerinsel Zypern einen Auftrag für die Lieferung von Telefonanlagen erhalten. Der Wert wurde von dem größten schwedischen Telekommunikationskonzern mit 25 Millionen Dollar angegeben. Die Anlagen sollen von der italienischen Ericsson-Tochter Fatme SpA gefertigt und innerhalb der nächsten fünf Jahre geliefert werden.

Altos Computer Systems und das Datavision & Info Institut haben jetzt eine Kooperationsvereinbarung getroffen. Sie soll einen umfassenden Know-how-Transfer im Bereich Unix (Portationen, Tools, Unix-Applikationen) und die Entwicklung von speziellen CAD/CAM-Anwendungen in Gang setzen.