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04.03.1988

Mit der Wurst nach der Speckseite

Schluß mit der Schnittstellendiskussion, es lebe die Anwendung, die ISDN-Anwendung natürlich. Denn davon gibts noch nicht viele. Obwohl das BMFT vor Zeiten schon einmal "In Sachen Digitalisierung (für) Nixdorf" tief ins Säckel gegriffen hat. Verbraten wurde das damals unter dem Label 8818. Und die steht ja nun auch 5200mal im Lande, teils sogar misch-kommunikativ. Aber insgesamt 12 Millionen Nebenstellenanlagen harren der spannenden ISDN-Inszenierung unter der Stabführung von . . .,ja wem? Viele Köche verderben bekanntlich den Brei, manchmals sind's auch nur zwei. Weinender Dritter in dieser Unverträglichkeits-Posse deutscher Hersteller dürfte das BMFT sein. Jedenfalls Adressat der neuerlichen Münchner Grußadresse, diesmal nicht von Hicom-Fanfare Franz Josef Strauß, sondern aus der schlichten Berliner Straße, wo sich im Nixdorf-ISDN-Center die Integrations-Entwickler mit den Anwendungs-Anwendern zum höheren Nutzen produktiv vertragen sollen. Konzertierte Aktion, nachdem die Schnittstellen-Passion abflaut. Keine Entschuldigung mehr - her mit den ISDN-Endgeräten, zu welchem Preis auch immer, offen für alle Schnittstellen, für alle Anwendungen. Frage: Wie offen ist diesmal die öffentliche Hand?