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21.03.1980 - 

Bildschirmtext erschließt einen für die DV zu teuren Markt

Mit Dipl. - Ing. Eric Danke, Projektleitung Bildschirmtext im Bundespostministeriumund Dipl.-Kfm. Peter Sass, IFU-Rechenzentrum Hamburg, sprach Elmar Elmauer

Herr Danke, als Ihr Dienstherr, Bundespostminister Kurt Gscheidle, 1977 auf der Funkausstellung in Berlin den Bildschirmtext als künftigen Postdienst vorstellte, nannte er den Anfang der achtziger Jahre als Starttermin. Wie weit sind wir nun im Frühjahr 1980 von der Einführung des Bildschirmtextes noch entfernt?

Danke: Der Zeitplan von 1977 gilt immer noch. Wir hatten seinerzeit geplant, die Entscheidung über die allgemeine Einführung vom Ergebnis einer Felduntersuchung abhängig zu machen. Dieser Feldversuch sollte Anfang 1980 beginnen. Hier sind wir durch die Gesetzgebungsverfahren in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Berlin etwas in Zeitverzug geraten. Ich gehe aber davon aus, daß der 1. Juni 1980 nunmehr der späteste Beginn des Feldversuchs sein wird. Wir wollen nach etwa eineinhalbjähriger Versuchsdauer unserem Verwaltungsrat eine Entscheidungsvorlage präsentieren und, wenn dessen Entscheidung positiv ausfällt und auch von den Bundesländern die rechtlichen Bedingungen rechtzeitig geschaffen werden, könnten wir Ende 1982 den Dienst allgemein einführen.

Von wegen rechtliche Bedingungen: Je näher der Bildschirmtext-Start rückt, desto präziser wird die Kritik an diesem Dienst, von dem bislang nicht einmal feststeht, ob er nun Rundfunk - und damit Ländersache - oder Presse - und damit Bundessache - ist. Oder ob er ein Fernmeldedienst und damit Sache des Postmonopols des Bundes ist. Worauf stützt die Post ihre Auffassung, daß die im Bildschirmtext geleistete Datenverarbeitung für Dritte unter das Postmonopol falle?

Danke: Ich möchte diese Frage von der technischen Seite des Systems beantworten: Bildschirmtext ist für Datenverarbeitungsanwendungen nichts anderes als ein Konzentrator zum Datenpaket-Vermittlungsnetz. Bildschirmtext wird hier also ausschließlich Transportmedium sein: zwischen dem Terminal, das beim Bildschirmtext der erweiterte Fernsehapparat oder ein spezielles Arbeitsplatzsichtgerät sein kann, und dem Fremdrechner. In den Bildschirmtextzentralen wird keine Datenverarbeitung angeboten. Auch dann nicht, wenn aus ökonomischen Gründen häufig verlangte Informationen von den Anbietern in den Bildschirmtext-Zentralen zwischengespeichert werden. Die Beantwortung der Frage, ob Bildschirmtext in seinen publizistisch relevanten Anwendungen dem Rundfunk oder der Presse zuzuordnen oder als eigenständiges Medium zu betrachten ist, gehört nicht in den Aufgabenbereich der Bundespost. Wir haben die Öffentlichkeit frühzeitig informiert, was jetzt zu Gesetzgebungsmaßnahmen in des Bundesländern führt. Aber auch in diesen Gesetzen wird heute noch nicht festgelegt, wie Bildschirmtext rechtlich zu qualifizieren ist. Auch das soll der Feldversuch endgültig klären.

Nun geht es beim Bildschirmtext nicht nur um förderalistisches Kompetenzgerangel und die Konsequenzen daraus, sondern auch um mögliche Einflüsse auf die Anbieterstrukturen. Beispielsweise wurde bei der Vorstellung des Bildschirmtextes geschwärmt, daß hierüber auch Steuerberatung angeboten werden könnte. Die überregionale Steuerberatungsgesellschaft gegen die lokale Steuerkanzlei also. Wie will die Post solche Dienste organisieren? Will sie etwa selbst auch als Wettbewerber auftreten?

Danke: Die Bundespost wird im Bereich der Informationsangebote nicht als Wettbewerber auftreten. Sie hält sich auch beim Bildschirmtext strikt an das von der ktk, der Kommission für den Ausbau des technischen Kommunikationssystems, formulierte Prinzip der Trennung von Netz und Nutzung. Wir stellen beim Bildschirmtext Technik zur Verfügung und keine Inhalte. Es ist für mich unvorstellbar, daß die Bundespost Funktionen als Anbieter postfremder Informationen übernimmt, insbesondere dann, wenn sie mit Datenverarbeitung verbunden sind.

Herr Sass, Sie sind der neue Vorsitzende des Verbandes Deutscher Rechenzentren und arbeiten eng mit der Bundespost in Sachen Datex-P und nun auch Bildschirmtext zusammen. Hatten die Service-Rechner nie befürchtet, durch ein überregionales Netz-Monopol überregionale DV-Dienstleistungskonkurrenz zu bekommen ?

Sass: Wir hatten noch vor zwölf oder fünfzehn Monaten größte Sorgen, daß hier ein Berg entsteht, in den wir mit unserem Service nicht hineinkommen, zumal es Referate und Stellungnahmen gab, aus denen damals interpretiert werden konnte, daß die Bundespost mehr macht als nur Nachrichtentransfer. Die aktuellen Stellungnahmen lesen wir derzeit so, daß sich die Post auf das managen der Transferstrecken beschränkt und darüber hinaus - und falls das nicht stimmt, bitte ich Herrn Danke um Korrektur - auf das Einspeichern und die Ausgabe von telegrammartigen Diensten.

Kein Widerspruch, Herr Danke? Dann läuft Bildschirmtext doch darauf hinaus, daß die Post bloß das im Boden liegende Fernsprechnetz noch besser auslasten will. Gerade am Netz hakt aber die Kritik ein, weil schon für normale Telefonkunden die Übertragungskapazität nicht ausreiche. Welche Investitionen wird die Bundespost im Netzbereich durchführen, um beim Bildschirmtext keine Kapazitätsprobleme aufkommen zu lassen?

Danke: Wir haben zwar heute in der Fernebene noch einige Kapazitätsschwierigkeiten, die durch verschiedene Maßnahmen in absehbarer Zeit beseitigt werden. Der Bildschirmtest wird jedoch die Fernebene nicht berühren, sondern nur eine zusätzliche Belastung der Anschlußleitung bringen. Bildschirmtextverbindungen werden wir sehr frühzeitig in Vermittlungsstellen abfangen und auf gesonderten Bündeln zu den Bildschirmtextzentralen führen. Ich sehe natürlich das Problem, daß der einzelne Anschluß, der dann neben Fernsprechern auch Bildschirmtext nutzt, stärker frequentiert wird. Da müßte in extremen Fällen, wenn beispielsweise der Teilnehmer geschäftlicher Bildschirmtextnutzer ist und beides seinen Anschluß überlastet, etwas getan werden: zum Beispiel ein zweiter Anschluß.

Das könnte so aussehen, daß die Post Vorgaben beim Aufbau der Datenbanken macht, um vernünftige Antwortzeiten beim Einspeisen von Informationen in den Bildschirmtext zu bekommen.

Danke: Wir müssen zwischen der Bildschirmtextzentrale unterscheiden, die von der Bundespost als Datenkonzentrator bereitgestellt wird und den externen Rechnern und Datenbanken. Die Post arbeitet in den Bildschirmtextzentralen generell nach der Menuetechnik. Wir nutzen hier keine Thesaurus-Verarbeitung, um die enormen Datenmengen und Speicherzugriffe abarbeiten zu können. Im Bereich des Rechnerverbundes mit den externen Rechnern arbeiten wir seitenorientiert, so daß Kurz- oder Langeingaben im Format einer Bildschirmtextseite übertragen werden. Wie das externe Rechnersystem, etwa der Buchungscomputer eines Versandhauses oder ein Rechner eines VDRZ-Mitgliedes die ankommenden Daten verarbeitet, ist dessen Problem. Wie aufwendig die Datenverarbeitung dort sein kann, wird letztlich durch die Akzeptanz der Benutzer bestimmt. Denn wenn durch eine sehr langwierige Verarbeitung in einem externen Rechner sehr lange Reaktionszeiten aufkommen, ist irgendwo eine Frustrationsschwelle zu überwinden. Im Verbundsystem werden die Laufzeiten jedenfalls nicht länger als zwei bis drei Sekunden sein. Herr Danke, die von Ihnen zitierte Frustrationsschwelle wird von Wettbewerbs-Theoretikern jetzt schon gesehen. Denn über Bildschirmtext lasse sich nur anbieten, was bundesweit interessant sei, so daß regionale und lokale Mitbewerber vielleicht aus dem Markt gekippt werden könnten. Das ist ja auch ein Thema, mit dem sich, Herr Sass, auch der VDRZ auseinandersetzen müßte.

Danke: Diese Auffassung ist mir völlig unverständlich. Wir gehen beim Bildschirmtext davon aus, daß wir die avisierten günstigen Nutzungsgebühren nur dann erreichen können, wenn sich sehr viele Teilnehmer anschließen. Das gilt dafür, daß der Modem zum Heimfernseher dann billig wird und das gilt dafür, daß die Fernmeldewege kurz werden, wenn die Bildschirmtextzentralen zahlreicher werden. Viele Zentralen führen dazu, daß in der ersten Phase regionale, dann aber lokale Versorgungsbereiche entstehen. Und lokale Versorgungsbereiche sind dafür prädestiniert, lokale Informationen aufzunehmen. Da alle Bildschirmtextzentralen an das Datenpaketnetz angeschlossen werden, können auch Informationen aus anderen Bildschirmtextzentralen oder externen Rechnern abgerufen werden, sodaß sowohl der lokale wie der bundesweite Bereich abgedeckt werden. Durch die Benutzung des Datenpaketvermittlungsnetzes ist es nicht mehr kostenrelevant, wo der Zielpunkt der Abfrage ist, da das Datenpaketvermittlungsnetzes entfernungsunabhängig ist.

Bleibt immer noch der Vorwurf, daß die Suchbaumstruktur, nach der die Abfrage erfolgt, nicht so tief gestuft werden könne, um auch lokale Anbieter aufzufinden. Danke: Wir haben frühzeitig im Arbeitskreis Bildschirmtext Anwendungen mit den Spitzenverbänden der Wirtschaft, mit Kirchen und Gewerkschaften, das Problem der Suchstruktur diskutiert. Grundsätzlich gibt es zwei Wege, den Benutzer an die gewünschte Information heranzuführen: Einmal, daß der Benutzer über Drittquellen oder aus seiner Erfahrung weiß, wo er welche Information findet, der andere Weg ist der elektronische. Im elektronischen Bereich gibt es drei Möglichkeiten, an die Information heranzukommen. Über ein sachlogisches Verzeichnis, ähnlich einem Branchenverzeichnis, über ein alphabetisch sortiertes Anbieterverzeichnis und über ein Schlagwortverzeichnis. Der Arbeitskreis hat sich auf eine Suchstruktur für den Feldversuch geeinigt und ich sehe im Moment keine Diskussion um diese Suchstruktur. Die Frage der Regionalisierung der Suchstruktur wird rechtzeitig von Beginn eines allgemeinen Dienstes aufzugreifen sein. Wir befassen uns jetzt im Arbeitskreis mit der Strukturierung des Schlagwortverzeichnisses. Das ist sicherlich eine sehr komplexe Aufgabe, wenn man an die Vielfalt möglicher Schlagwörter denkt. Aber ich bin überzeugt, daß hier eine Lösung gefunden wird, die zu einem handhabbaren Verzeichnis führt

Kann der VDRZ-Sprecher dieser Aussage bedenkenlos folgen?

Sass: Wir sind mit unserem eigenen Institut bereits Nutzer des Bildschirmtextes und ich kann nur sagen, daß wir bisher keinerlei Probleme hatten, die Informationen, die wir aufgebaut haben, in den Suchbaum hineinzulegen und schnell wieder herauszufinden. Wir stehen allerdings erst am Anfang der Entwicklung. Das muß ich einschränkend sagen, denn wenn das massenhaft genutzt wird können vielleicht andere Erfahrungen entstehen. Ob nun beim Bildschirmtext eine Einschränkung für den lokalen Markt gegeben ist, etwa. durch die Tarifstruktur, da hoffen wir, daß die Bundespost maßvoll vorgeht. Wie die bisherigen Gebührenvorschläge der Post zeigen, tut sie's beim Bildschirmtext, im Gegensatz zu anderen Objekten, wohl auch. Wir hoffen natürlich, daß die Gebühren noch weiter heruntergesetzt werden. Dann ergibt sich die Möglichkeit für Service-Rechenzentren, national zu arbeiten. Und wenn dadurch zuviel an Volumen angesprochen würde, müßte der Markt eben segmentiert werden, sodaß man über das Segment Datenpaket-Vermittlung und Bildschirmtext vorgeht. Dies ist ein anderes Denken, an daß wir uns erst gewöhnen müssen.

Herr Danke, sowohl die Einmalkosten der Einführung wie die späteren Betriebskosten sind von der Akzeptanz des Bildschirmtextes abhängig. In Großbritannien hat "prestel" , in den USA haben ähnliche Dienste nicht den Widerhall beim Publikum gefunden, den man erwartet hat. Wieviele der zu 95 Prozent mit Fernsehern erschlossenen bundesdeutschen Haushalte, wieviele der 1985 in neunzig Prozent eingerichteten Fernsprechanschlüsse werden für Bildschirmtext genutzt werden?

Danke: Das ist schwierig zu beantworten. Denn dazu machen wir ja gerade unsere Feldversuche, um festzustellen, wie groß die Akzeptanz für dieses Medium ist . . .

. . . können Sie in einem regionalen Feldversuch überhaupt die überregionale Akzeptanz abbilden ?

Danke: Unser wissenschaftlicher Beraterkreis hat die Region Düsseldorf ausgewählt, weil Düsseldorf mit seinen umgrenzenden Gebieten Neuss, Meerbusch, Dormagen für die Siedlungsstruktur in der Bundesrepublik repräsentativ ist. Man kann hier sehr wohl auf das Bundesgebiet hochrechnen.

Gut Aber Akzeptanz wird nicht zwangsläufig durch Ballungsdichte vorgegeben.

Danke: Richtig. Sie ist, so meine ich, im wesentlichen eine Frage der Attraktivität des Informationsangebotes. Und nach dem bisherigen Interesse von Informationsanbietern, sich an dem Versuch zu beteiligen, werden sowohl lokale wie auch regionale Aspekte voll abgedeckt. Ich würde sogar bei einer bundesweiten Durchführung des Feldversuches das Problem sehen, bei dann zwangsweise in einer Kleinregion noch viel geringeren Teilnehmerzahlen Informationsanbieter zu finden, die ein attraktives lokales Angebot auf die Beine stellen. Und gerade die lokalen lnformationen wie Veranstaltungen, Restaurant-lnformationen und dergleichen, werden nach meiner Meinung die private Bildschirmtextnutzung bestimmen.

Bleibt die Antwort auf die Frage: Wieviele Teilnehmer?

Danke: Wir gehen von einem Planungswert von einer Million Teilnehmer im Jahr 1985 aus. Das sind dann etwa fünf Prozent der Haushalte. Diese fünf Prozent halte ich persönlich für durchaus erreichbar, insbesondere, wenn man geschäftliche und semiprofessionelle Anwendungen berücksichtigt.

Aber noch ist Bildschirmtext ein Forum der Anbieter. Über die Struktur des Bedarfs wissen Sie nichts. Bildschirmtext ist eine Spielerei, die technisch möglich ist, die der Markt aber nicht braucht.

Danke: Gerade diese Frage soll uns der Feldversuch beantworten.

Und wieviel investiert die Bundespost, um Antwort auf diese Frage zu bekommen?

Danke: Für die Versuche rund 30 Millionen Mark.

Herr Sass, reduziert auf das Angebotsspektrum der Service-Rechenzentren: Ist Bildschirmtext etwas, was der Markt braucht?

Sass: Der VDRZ hat es erreichen können, daß in das verbandseigene Ausbildungszentrum, das Deutsche Institut für Datenservice, ein Anschluß mit einem Bildschirmtext-Endgerät installiert wird. Wir werden hieran Schulungen durchführen und Konzeptionen erarbeiten. In der Folge wollen wir an den Markt, also Industrie oder Handel, herantreten um den Unternehmen zu zeigen, wie und für welche Zwecke Bildschirmtext genutzt werden kann. Wir wollen uns damit zugleich als Servicebranche für Datenverarbeitung über Bildschirmtest empfehlen. Sie zeichnen die Verbindung von Computer-Terminal und Bildschirmtext-Endgerät? Ist dies sinnvoll zu verquicken ?

Danke: Ich sehe hier zwei völlig unterschiedliche Anwendungsbereiche. Bildschirmtext geht in den privaten, höchstens Small-Business-Bereich, während das Computerterminal im Full-Business-Bereich bleibt. Insoweit erschließt Bildschirmtext einen Markt, der für die Datenverarbeitung aus Kostengründen bislang nicht erreichbar ist. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, daß Computerterminals durch Bildschirmtextterminals ersetzt werden.

Sass: Diese Ansicht habe ich bis zum Herbst auch vertreten. Aber die Grenzen zwischen Bildschirmtext-Endgerät und Computerterminal haben sich schon verwischt, zumal die Schnittstelle X.25 im Prinzip schnell zu realisieren ist. Die Funktion eines Computerterminal , Informationen im Dialog ein- oder auszugeben, kann von einem Bildschirmtextendgerät genauso durchgeführt werden. Manche sagen, sogar besser, weil das Bild größer ist und der Preis unter dem eines Computerterminals liegt. Ich kann nicht abschließend beurteilen, wo die Grenze zwischen den verschiedenen Einsatzbereichen von Computerterminal und Bildschirmtext-Endgerät liegen, aber es gibt eine Überlappung. Und der Betreiber wird sich sicherlich die Frage stellen, wo ist die Grenze, wenn er mit beiden Geräten beides machen kann, eben Informationen abrufen

Herr Danke, wird die Post bei der Einbindung von externen Rechnern und der Anbindung externer Datenbanken in den Bildschirmtext Einführungsberatung und eventuell finanzielle Unterstützung leisten? Angesichts der Einsatzfähigkeit und mit Rücksicht auf die Akzeptanz-Schwelle müßte der Post ja an einem möglichst weit angelegten Dienst gelegen sein

Danke: Es wird, so hoffe ich, auch später eine zufriedenstellende Beratung geben, wie es schon jetzt in der Anfangsphase einen sehr engen Kontakt zwischen Bundespost und Interessenten gibt. Ob es auch finanzielle Hilfen geben wird; kann ich heute nicht sagen, doch ich bezweifle es. Denn wir stellen mit der Datenschnittstelle X.25 einen von allen anwendbaren Kommunikationsstandard zur Verfügung. Und wenn einmal die höheren Protokoll-Ebenen harmonisiert sein werden, kann auch die Beratung vom Hersteller oder vom Service-Rechenzentrum wirkungsvoll übernommen werden.