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10.11.2015 - 

Der CP-Querschläger – Kolumne

Mit Displays macht das Handeln noch Spaß!

ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil von ChannelPartner. Regelmäßig berichtet unser Autor über das, was einem kleinen Reseller in der großen ITK-Landschaft widerfährt. Manchmal überspitzt, aber immer auf den Punkt gebracht. Der Querschläger lebt und arbeitet als Fachhändler in Rheinland-Pfalz.
Aufgrund der immer mehr flackernden und blinkenden Anwendungen und Websites, sind Bildqualität, Refresh-Zeiten oder Farbtreue beratungsintensive, kundensensitive Merkmale. Ein Plus für den Fachhandel!

Eine der wenigen Produkte, die der Fachhandel noch vertreiben kann ohne sich mit marodierenden Online-Shops duellieren zu müssen sind Displays. Neben Büromaterial und PC-Zubehör ist die visuelle Schnittstelle noch immer ein Grund, um dem Ladengeschäft seines Vertrauens einen Besuch abzustatten. Nicht zuletzt aufgrund der immer häufiger flackernden und blinkenden Anwendungen und Internetseiten, sind Bildqualität, Refresh-Zeiten oder Farbtreue beratungsintensive, kundensensitive Merkmale.

Miss IFA präsentiert Produktneuheiten zur IFA 2015: Curved Monitor SE790C von Samsung. (Quelle: IFA)
Miss IFA präsentiert Produktneuheiten zur IFA 2015: Curved Monitor SE790C von Samsung. (Quelle: IFA)
Foto: Messe Berlin

Da die Augen bereits durch die relativ schlechte Bildergonomie bei Smartphones, Tablets und Notebooks gequält werden, kann ein richtig großer Monitor auf dem Schreibtisch wie Urlaub für die Augen sein. Während bei Amazon und Co. TV-Bildschirme von einem Preisverfall zum nächsten hetzen, sind Monitore ab 32 Zoll - oder maßbandfreundlicher ausgedrückt - ab 81 Zentimeter Bildschirmdiagonale noch selten.

Passende Grafikkarten sind schon auf dem Markt, um große 4K-Dispays mit 60 Hz ansteuern zu können. Auch hier ist die richtige Beratung für den Kunden wertvoll. Noch gibt es kein "Display as a Service", das uns mittelfristig in die Suppe spuckt und mit "Einführungspreisen" unsere Kunden auf Nimmerwiedersehen in die Cloud lockt.

Bei Bildschirmen ist man weder von Providern abhängig, noch sind Knebelverträge zu befürchten - selbst die Distribution hätte noch ihre einstige Daseinsberechtigung. Wer sich noch mal so richtig als Fachhändler fühlen möchte, so wie es vor knapp 25 Jahren war, mit Einkauf, Marge, Verkauf, der ist beim Bildschirmvertrieb goldrichtig.

Wenn uns die Hersteller gute Produkte liefern und sich nicht wie bei den Druckern den Markt selbst kaputtmachen, können alle Beteiligten, vom Hersteller über den Handel bis zum Kunden, an der Win-Win-Situation teilhaben. Und wenn dann noch Begriffe wie Nachhaltigkeit und Qualität an Bedeutung gewinnen - ich weiß, ich träume schon wieder.

Mein Fazit: Der Trend geht zum richtig großen Bildschirm auch zu Dual-, oder gar Triple-Lösungen auf dem Schreibtisch. Also dranbleiben - noch lässt sich dieses Business rentabel betreiben. (rw)

Die Kolumne des Querschlägers finden Sie hier.