Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

21.07.1995

Mit Dreier-Video-Pack in die Schnittwerkstatt Fast Multimedia laesst Herzen von Digitalkuenstlern hoeher schlagen

MUENCHEN (CW) - Aus drei mach eins, sagt sich die Fast Multimedia AG. Das Ergebnis ist die Karte "MM II Power Pack". Mit ihr besitzen ambitionierte Videokuenstler und solche, die es werden wollen, eine komplette digitale Werkstatt fuer Aufzeichnungs- und Schnittarbeiten.

Basis des Pakets sind die drei von Fast bereits vertriebenen Einzelkomponenten "Movie Machine II" sowie die Erweiterungskarten "Motion-JPEG" und "MPEG Extension". Zum Lieferumfang gehoeren ferner die Applikationen "Premiere 4.0LE" von Adobe sowie die MPEG-Encoding-Software "Xing-CD".

Auf der MM-II-Power-Pack-Karte ist zum einen ein Videotext-faehiger TV-Tuner integriert. Zum anderen verfuegt sie ueber zwei Video-Ein- und einen Videoausgang (jeweils VHS, S-VHS oder Hi8) fuer die Fernsehnormen PAL, NTSC und Secam.

Die Karte ermoeglicht Echtzeit-Mischung in voller S-Video-Qualitaet, den nonlinearen Videoschnitt und die Vollbildwiedergabe von MPEG- Video. Dabei wird nur ein ISA-Steckplatz belegt. Es ist moeglich, Effekte wie Zoom, Negativdarstellung, Mosaik, Luma- und Chroma- Keying oder Dissolves zu verwirklichen. Zur weiteren Bearbeitung von Videos kann nach Unternehmensangaben jede Grafik- oder Textverarbeitungsapplikation unter Windows genutzt werden.

Den nonlinearen Schnitt auf der Festplatte ermoeglicht die M-JPEG-Erweiterung fuer Movie Machine II. Die Aufsteckplatine komprimiert alle 50 Halbbilder des PAL-Signals. Digitalisiert wird im 4:2:2-YUV-Studioformat.

Die digitalen Videoclips koennen mit Premiere 4.0LE geschnitten und durch Animationen oder Morphings ergaenzt werden. Mit der Bildbearbeitungssoftware "Photoshop 2.5" lassen sich Einzelbilder veraendern und wieder in einen Videoschnitt einarbeiten. Die Xing- CD-Software rechnet digitale Videoclips ins MPEG-1-Format um.

Mit der MPEG-Extension schliesslich lassen sich Video-CDs und MPEG- Videos von CD-ROMs bildschirmfuellend abspielen. Das MPEG-Video stellt in True Color dar und kann ueber den Ausgang sowohl auf Monitore und Fernseher mit AV-Ausgang als auch auf Band ausgegeben werden. Ueber den Stereo-Audio-Ausgang docken sowohl Kopfhoerer als auch externe Lautsprecher an die Videokarte an.

Die beiden Erweiterungskarten benoetigen keine eigenen Steckplaetze, Interrupts oder DMA-Kanaele, da sie auf das Movie-Machine-Board aufgesteckt werden. Das Video-Komplettpaket ist ab Mitte August 1995 fuer 2000 Mark verfuegbar.

Alle Digital-Videosteckkarten von Fast werden nach Angaben des Unternehmens auch unter Windows 95 laufen.

Die Fast Multimedia AG ist im Herbst 1994 aus dem Muenchner Unternehmen Fast Electronic GmbH hervorgegangen.