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16.04.1982 - 

Zukunftstechnologie bei Rank Xerox mit drei Prozent ausgewiesen:

Mit Ethernet Sprung auf den fahrenden Zug

DÜSSELDORF (nw) - Gerade noch den Anschluß an den Zug in das Büro der Zukunft glaubt die Rank Xerox GmbH, Düsseldorf, mit ihrem Netzwerksystem Ethernet bekommen zu haben. Doch der Bereich Kommunikationstechnik trägt heute erst zu drei Prozent zum Umsatz bei.

In einer Dekade soll das schon ganz anders sein. Bis dahin hofft der Kopiergerätehersteller, bereits 50h Prozent seines Umsatzes mit diesen Produkten zu tätigen. Bislang jedoch muß sich die Gesellschaft noch mit den Einnahmen aus dem traditionellen Geschäft begnügen.

Ganz so schlecht sieht es aber nicht aus. So stiegen die Umsätze im Geschäftsjahr 1980/81 (zum 31.10) zwar nur um 5,7 Prozent auf 762,9 Millionen Mark, aber der Ertrag verbesserte sich auf 13,7 (Vorjahr: 10,5) Millionen Mark, womit die Umsatzrendite sich auf immerhin 1,8 Prozent.

Verglichen mit den Ergebnissen der US-Muttergesellschaft allerdings verblaßt dieses Ergebnis. Sie erzielte bei einem Weltumsatz von zuletzt knapp 8,69 Milliarden Dollar (+ 12 Prozent, bei sechs Prozent Währungsverlusten und sechs Prozent realer Steigerung) eine Umsatzrendite von unverändert 6,9 Prozent. Die Gewinne betrugen dabei 598 (Vorjahr: 565) Millionen Dollar.

Insgesamt unternimmt die deutsche Tochter einiges, um auf dem Markt der Büro- und Informationstechnik sattelfest zu werden. So kündigte die Gesellschaft in 1980/81 erstmalig in den Sektoren "elektronisches Drucken", "Mikro-Computer" und "elektronische Schreibmaschinen' Produkte an.

Dennoch hat Xerox Sorge, daß trotz fast 4000 Mitarbeitern dem Unternehmen Verkaufskraft fehle. Dabei würden Lösungen in Neueinstellungen und in verstärkter Kooperation mit dem Handel gesucht.

_AU: