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17.10.1997 - 

Java-basierte Tools sollen bis April fertig sein

Mit Madman den Weg der E-Mail zum Empfänger mitverfolgen

Der Siegeszug der E-Mail hat seinen Preis: Immer öfter bleibt die elektronische Post im Datenstau stecken oder hängt an überlasteten E-Mail-Servern fest. Damit die Absender nicht länger im unklaren über den Verbleib ihrer elektronischen Post sind, arbeitet die EMA jetzt an einem Management-Verfahren für E-Mail. Mit diesem Tool sollen Anwender den Transport ihrer Mails mitverfolgen können.

Technisch betrachtet will die EMA hierzu die Management Information Base (MIB) des Mail and Directory Management (Madman) auslesen und an Java-kompatible Clients weiterleiten. Die Nutzung der Madman MIB bietet sich deshalb an, da dieses Verfahren von den meisten Messaging-Systemen unterstützt wird. Auf diese Weise könnten die Anwender dann jederzeit über einen Browser den Status ihrer verschickten E-Mails selbst abrufen, ohne auf die Hilfe der Netzadministratoren angewiesen zu sein. Darüber hinaus hat diese Methode laut EMA den Vorteil, daß Unternehmen mit unterschiedlichen E-Mail-Plattformen so nur ein Management-Tool benötigen.

Ein anderer Ansatz der EMA sieht vor eine separate, Java-basierte Messaging-Tracking-Spezifikation zu entwickeln. Diese dürfte nach den derzeitigen Plänen auf dem Java Management Application Programming Interface aufsetzen, das für die Programmierung plattformübergreifender Management-Anwendungen konzipiert ist.

Erste Ergebnisse der Bemühungen sollen im April nächsten Jahres auf der EMA-Jahrestagung vorgestellt werden.