Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

29.03.1985

Mit neuen Beschlüssen Ausbildungsqualität sichern:Stuttgart: Mehr Geld für Informatiker

STUTTGART (lo) - Auf die rasch wachsende Zahl der Informatikstudenten wollen Hochschulen mit einem vergrößerten Ausbildungsangebot reagieren. Baden-Württemberg baut daher die Kapazitäten im Informatikbereich zügig aus, so das Stuttgarter Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

Bisher konnten die vermehrten Anstrengungen der Hochschulen mit dem Anstieg der Studienwilligen nicht Schritt halten. Der baden-württembergische Minister für Wissenschaft und Kunst, Professor Dr. Helmut Engler, will mit neuen Beschlüssen die Qualität der Informatikausbildung sichern. Derzeit gefährde die allzu große und andauernde Überbelastung die Ausbildung, so der Minister.

Vom Studienjahr 1975/76 bis zum Studienjahr 1984/85 erhöhte sich nach offiziellen Angaben die Zahl der Studienanfänger an den Hochschulen im Musterländle von 311 auf 1637 im Fach Informatik. Dies bedeutet eine Steigerung von 562 Prozent. Die Zahl der Studenten stieg von 1515 auf 5634, ein Plus von 372 Prozent. Die Entwicklung von 50 auf 500 Absolventen schließlich weist eine Gipfelfahrt von 1000 Prozent aus.

Ausbaumaßnahmen in Universitäten wie Karlsruhe oder Stuttgart müßten vordringlich das Zahlenverhältnis von Studierenden zu wissenschaftlichem Personal verbessern, gab Engler die Richtung an. Derzeit kommen 28 Studenten auf eine wissenschaftliche Kraft. Dies stelle im Vergleich zum Durchschnitt aller naturwissenschaftlich-technischer Studiengänge - Verhältnis 13 zu 1 - mit Abstand das ungünstigste Ergebnis dar.