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27.10.1995

Mit OLE aus Bausteinen Individualsoftware machen Oberon bietet End-User-Tool fuer Programmgestaltung an

MUENCHEN (IDG) - Die Oberon Software Inc. hat in der vergangenen Woche ein Windows-basiertes Werkzeug freigegeben, mit dem sich End-User aus bestehenden Applikationen ihre persoenliche Anwendung zusammenstellen koennen. Dabei arbeiten sie mit grafischen Mitteln.

Das Tool mit der Bezeichnung "Prospero" soll es Endbenutzern ermoeglichen, eine Bibliothek mit wiederverwendbaren Bausteinen anzulegen. Solche Module koennen laut Anbieter Aufgaben erfuellen wie die Uebergabe von Daten, die aus einem Vertragsverwaltungsprogramm stammen, an die Lotus-Groupware Notes.

Die Bausteine sind auf dem Bildschirm als Kaesten dargestellt. Verbindungen entstehen, indem mit der Maus Pfeile von einem Kaestchen zu einem anderen gezogen werden. Das Diagramm, das dabei entsteht, bildet auf diese Weise den Datenfluss zwischen den verschiedenen Applikationen ab. Letztlich erhaelt der Benutzer laut Angaben des Herstellers ein eigenes ablauffaehiges Programm, ohne codieren zu muessen.

Das Tool basiert auf OLE-Interfaces und unterstuetzt fuer Datenbankzugriffe die Microsoft-Technik ODBC. Es ist vergleichbar mit "Prodea Synergy" der Prodea Software Corp. Prospero steht fuer Windows, Windows 95 und NT zur Verfuegung und soll etwa 700 Dollar kosten. Runtime-Gebuehren fallen nicht an.