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19.08.1994 - 

Tips fuer die Installation (Teil 1)

Mit OS/2-Clients Schritt fuer Schritt in das Novell-Netz

Von Jens Lindstrot*

Dieser Beitrag soll den Systemadministrator unterstuetzen, OS/2- Clients unter Netware einzurichten. Der erste Teil behandelt die Einrichtung eines OS/2-Clients. Die Fortsetzung hilft bei der Installation des File-Servers und nennt Tips, die die Konzeption und Betreuung mehrerer OS/2-Installationen in einem Novell-Netz erleichtern.

IBM bietet zur Vernetzung von PCs den IBM LAN Manager auf Basis eines Token-Ring-Netzes an. Dieses Produkt wird auch in der Dokumentation von OS/2 und der darauf aufbauenden Software von IBM immer wieder erwaehnt und somit gefoerdert. Man muss jedoch keineswegs einen LAN Manager installieren, wenn man OS/2-Rechner miteinander vernetzen will. Das Standard-Netz-Betriebssystem heisst heute Novell Netware und ist in fast jedem Unternehmen anzutreffen, das Datenverarbeitung auf PC-Basis betreibt. Es bereitet zudem keine grossen Probleme, einen Rechner mit OS/2 als Front-end-Betriebssystem in ein Novell-Netz zu integrieren, auch wenn IBM in seinen Handbuechern nichts davon erwaehnt.

Grundlage fuer eine Anbindung an ein Novell-Netz ist das Produkt "Netware-Requester" von Novell, das gemeinsam mit einer Netzkarte alle Voraussetzungen fuer die Anbindung einer OS/2-Workstation an einen Novell-Server erfuellt. Nach der Installation hat der User unter OS/2 wie auch unter DOS im Netz Zugriff auf die Nutzung gemeinsamer Hard- und Softwareressourcen.

Vor der Installation ist eine strategische Entscheidung zu treffen: die Wahl des Dateisystems. Mit OS/2 besteht die Moeglichkeit, die Dateisysteme FAT (File Allocation Table) oder HPFS (High Performance File System) einzusetzen. Beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile. Zum Beispiel verringert sich die Zugriffszeit bei grossen HPFS-Partitions durch das in der Mitte angelegte Stammverzeichnis. Auf einer FAT-Partition liegt dieses Verzeichnis entweder am Anfang oder am Ende. Ausserdem erfolgt die Suche nach Dateien nicht sequentiell, sondern die Verzeichnisstruktur ist in B-Baeumen organisiert. Dafuer benoetigt HPFS jedoch zusaetzlichen Hauptspeicher von 500 KB und ist deshalb erst ab einer RAM-Ausstattung von 6 MB empfehlenswert. Ein weiterer Vorzug besteht darin, dass HPFS laengere Dateinamen unterstuetzt. Man ist also nicht wie unter DOS an die 8.3- Konvention gebunden.

Zur Partitionierung der lokalen Festplatte bietet es sich dem Administrator an, eine HPFS-Partition zu erzeugen, auf der er das OS/2-System installiert, und eine oder mehrere FAT-Partitions einzurichten, auf denen er die Daten speichert. Die Groesse des HPFS-Bereichs sollte mindestens 50 MB betragen. So laesst sich fuer die Programmdateien und die Auslagerungsdatei Swapper.dat, die sich standardmaessig im Verzeichnis OS2 System befindet, das schnellere High-Performance-File-System benutzen.

Fuer Daten ist das FAT-System vorzuziehen. Durch eine DOS-Boot- Diskette kommt der Supervisor im Notfall so leichter an die darauf gespeicherten Daten heran. Ausserdem sind Rettungs-Utilities wie die "Norton Utilities" oder "PC Tools" bis dato nur auf FAT- Partitions verwendbar. Man darf nicht aus den Augen verlieren, dass es zu Komplikationen fuehren kann, wenn OS/2 nicht richtig beendet wird und somit das Dateisystem nicht im integren Zustand verlaesst. Dann ermoeglicht nur ein Starten von CHKDSK.COM den erneuten Zugriff auf diese Partition.

Es ist zu beachten, dass das FAT-System auf grossen Partitions auch die einzelnen Sektoren entsprechend gross anlegen muss. Bei vielen kleinen Dateien wie Batch-Files wird mindestens ein Sektor fuer jede Datei reserviert, womit bei grossen Partitions viel Speicherplatz verschenkt wird. Es ist immer besser, auf einer Festplatte mit insgesamt 300 MB Speicherkapazitaet zwei FAT- Partitions mit je 150 MB anzulegen als nur eine mit 300 MB.

Boot-Manager fuer freie Wahl des Betriebssystems

Richtet der Administrator zwei Betriebssysteme auf der Festplatte ein, zum Beispiel OS/2 und DOS, ist die Installation des Boot- Managers zu empfehlen, der mit OS/2 ausgeliefert wird. Er bietet beim Starten des Rechners in einem Menue beide Betriebssysteme an. So laesst sich bei jedem Booten des Rechners das Betriebssystem auswaehlen. Der Boot-Manager ist auch so zu initialisieren, dass ein Betriebssystem automatisch startet, wenn innerhalb einer gewissen Zeitspanne nicht eine andere Wahl ueber die Tastatur getaetigt wurde.

Achtung, DOS erkennt keine HPFS-Partitions! Deshalb gehoeren sie immer ans Ende der Festplatte, damit es nicht zu einem Durcheinander mit den Laufwerksbuchstaben kommt. Installiert man beispielsweise erst OS/2 auf einer mit HPFS formatierten Partition und DOS auf einer FAT-Partition, dann bekommt letztere beim Start von DOS den Laufwerksbuchstaben C zugeteilt - weil die erste Partition durch das unbekannte Dateisystem ignoriert wird -, beim Starten von OS/2 allerdings den Buchstaben D.

Installation des Netware-Requesters: Der Netware-Version 3.12 liegt Netware-Requester, Version 2.01, bei. Er befindet sich auf den Disketten WSOS2-1, WSOS2-2 und WSDRV-1. Seit Mitte April gibt es die Requester-Version 2.1, die auf FTP-Servern zur Verfuegung steht. Es ist zu beachten, dass ab Netware 3.12 mindestens die Version 2.01 vorhanden sein muss. Der unter Netware 3.11 gueltige Requester 2.0 funktioniert dort nicht.

Der File-Server ist fuer eine Anbindung von OS/2-Workstations nicht gesondert vorzubereiten. Bei der Server-Installation werden nur die OS/2-Versionen der Netz-Utilities eingespielt und die Konfigurationsdatei Netslog.OS2 erstellt.

Den groessten Teil der Installation eines Netware-Requesters fuehrt das Install-Programm der Requester-Diskette aus. Natuerlich sollte sich eine Netzkarte in dem Rechner befinden, die ueber OS/2- Netztreiber verfuegt. Einige Treiber der gaengigen Netzkarten, etwa von Novell oder 3Com, gehoeren zum Lieferumfang des Requesters.

Zum Starten dieses Programms ruft man A:Install aus einem OS/2- Fenster oder vom OS/2-Gesamtbildschirm auf. Die Installationssoftware meldet sich mit einem Fenster und einer Menueleiste auf dem Monitor, aus der der Punkt Installation und daraus Requester on Workstation auszuwaehlen ist.

Das Programm schlaegt das Verzeichnis <laufwerksbuchstabe>: Netware als Zielverzeichnis fuer die Installation vor. Diese Voreinstellung laesst sich problemlos aendern. Nach dem Anklicken des OK-Buttons besteht die Wahlmoeglichkeit, nur die Dateien zu kopieren beziehungsweise nur die OS/2-Config.sys oder beides zu aendern.

Ist kein passender Treiber in der Auswahl des Pull-down-Menues vorhanden, laesst sich der Dateiname eines zusaetzlichen Treibers angeben. Die Frage, ob der Treiber von der entsprechenden Diskette - die zum Lieferumfang der Netzkarte gehoert - geladen werden soll, ist zu bejahen. Der Treiber muss in der Root der Diskette stehen. Daraufhin wird der Requester konfiguriert. Hierfuer stehen zur Auswahl: Netware-Unterstuetzung fuer virtuelle DOS/Windows- Sitzungen, SPX-Unterstuetzung fuer OS/2, Novell-Netbios-Emulation fuer OS/2, Named-pipes-Unterstuetzung fuer Named-pipes-Client oder Client-Server. Daraus resultiert, welche Treiber mit welchen Parametern in die Config.sys-Datei eingetragen werden.

Fuer den normalen Gebrauch reichen die globale Netware- Unterstuetzung fuer DOS und Windows und die SPX-Unterstuetzung fuer OS/2 aus. Nach dieser Wahl modifiziert der Netzadministrator die Config.sys, und die Installationsroutine beginnt. Das System muss er anschliessend neu starten, um die Netztreiber zu laden. Ueber ein OS/2-Fenster oder den OS/2-Gesamtbildschirm stellt er dann durch die Eingabe von LOGIN <username> eine erste Verbindung zum Netz her.

Modifikation der Config.sys-Datei: In der Config.sys-Datei gibt es zwei Bereiche, die fuer den Novell-Netware-Requester relevant sind. Der erste Bereich enthaelt die File-Server-Pfadangaben. Es geht hier um das Setzen der Umgebungsvariablen Path, Dpath und Libpath. Wurde bei der Installation des Netware-Requesters die Modifikation der Config.sys hinzugenommen, sind schon einige Pfade eingetragen. Der Supervisor muss noch eigens alle Netzpfade hinzufuegen, auf die er einen automatischen Zugriff wuenscht. Die Moeglichkeit, wie unter DOS Pfade durch den Befehl

MAP SEARCH S1=<volume>:<verzeichnis> anzulegen, gibt es bei OS/2 nicht.

Deshalb sind Server-Verzeichnisse durch den MAP(ROOT)-Befehl mit einem Laufwerksbuchstaben zu verbinden und in die Pfadvariablen der Config.sys-Datei von OS/2 aufzunehmen, wenn man in diesen Verzeichnissen nach Dateien suchen will. Es ist ausserdem zu beachten, dass in den Pfaden (Path, Dpath) die Eintraege <server-laufwerksbuchstabe>:login

os2, <server-laufwerksbuchstabe>:public os2 vor den Eintraegen <server-laufwerksbuchstabe>:login etc. stehen, damit immer zuerst die OS/2-Versionen der Netz-Utilities starten. Die DOS-Versionen stuerzen unter OS/2 ab!

Der zweite wichtige Bereich der Config.sys fuer den Netware- Requester enthaelt die eigentliche Konfiguration des Netware- Requesters. Die Angaben im Install-Programm des Requesters sind hier in das Laden der Treiber umgesetzt. Dieser Bereich laesst sich in der Regel nicht modifizieren, wenn die Konfiguration bei der Requester-Installation gewaehlt wurde. Durch das Setup-Programm kann man die Installation auch nachtraeglich veraendern, so dass in diesem Teil der Config.sys keine manuellen Aenderungen anfallen.

Die Datei Net.cfg passt den Novell-Netware-Requester an die Einstellungen der Netzkarte an. Dieses ist zum Beispiel noetig, um Speicheradress-Kollisionen oder Doppelbelegungen der Interrupts zu vermeiden. Die Net.cfg ist eine ASCII-Datei, die in der Root des OS/2-Laufwerks stehen muss. Sie laesst sich mit jedem Text-Editor erstellen. Komfortabler ist aber das Generieren der Datei mit dem Installationsprogramm des Requesters. Man waehlt hierzu aus dem Menue Configuration den Menuepunkt This Workstation. Die Eingabe wird durch die Anzeige von Schluesselwoertern und Hilfetexten erleichtert. Eine Net.cfg sieht beispielsweise so aus:

Link driver SMCPLUS

Port #1 300 20

Mem #1 0D0000

Int #1 10

Link Support

Buffers 8 1500

Netware Requester

preferred server server1

DefaultLoginDrive F

Die Einstellungen unter dem Punkt Netware Requester in der Net.cfg-Datei bewirken folgendes: Der Eintrag preferred server <servername> bestimmt in einem LAN mit mehreren File-Servern denjenigen, an dem sich der User anmelden soll. Durch den Eintrag DefaultLoginDrive <laufwerksbuchstabe> kann man einen anderen Buchstaben fuer das Verzeichnis Sys:login festlegen, fuer den OS/2 standardmaessig den Buchstaben "L" vorgibt.

Login am File-Server beim Booten von OS/2

Damit alle Ressourcen des Netzes sofort nach dem Booten des OS/2- Systems zur Verfuegung stehen, empfiehlt es sich, das Login am File-Server schon beim Boot-Vorgang von OS/2 vorzunehmen. OS/2 bietet dafuer eine Datei namens Startup.cmd an. Sie ist mit der Autoexec.bat unter DOS vergleichbar. Startup.cmd ist ebenfalls eine ASCII-Textdatei, in der sich die Befehle befinden, die sequentiell beim Systemstart automatisch abgearbeitet werden. Diese Datei muss im Root-Verzeichnis der OS/2-Partition stehen. Wenn sie noch nicht vorhanden ist, muss der Supervisor sie mit einem ASCII-Editor erstellen. Dafuer eignet sich unter anderem der zum Lieferumfang von OS/2 gehoerige Texteditor E.exe.

Eine Startup.cmd, die einen Rechner (und damit den User) am Netz anmeldet, sieht beispielsweise so aus: L:

OS2

LOGIN EXIT

Es oeffnet sich ein Fenster, in dem die gleiche Login-Prozedur wie unter DOS startet. Nach der Eingabe des Login-Namens und des Passworts werden die Login-Scripts fuer das Login unter OS/2, soweit vorhanden, abgearbeitet. Das EXIT bewirkt, dass sich das Start-up- Fenster wieder schliesst.

Da das Login noch vor dem Aufbau der Workplace Shell (WPS) geschieht - wenn man sofort der Anmeldeaufforderung nachkommt -, sind die Netzressourcen schon beim Aufbau der WPS-Oberflaeche verfuegbar. Programmobjekte, die auf eine Applikation im Netz verweisen, erscheinen sofort mit ihrem richtigen Icon auf der Benutzeroberflaeche. Aber auch bei einer spaeteren Anmeldung taucht beim Laden der Oberflaeche keine Fehlermeldung auf. Statt dessen wird nur das Standard-Icon fuer eine OS/2-Datei, mit dem richtigen Programmnamen versehen, angezeigt. Auch nach einem spaeteren Login lassen sich Applikationen korrekt vom File-Server laden, wenn das betreffende Icon mit der Maus auf der WPS angeklickt wird.

Es besteht noch eine weitere Moeglichkeit, eine Login-Routine automatisch beim Systemstart ablaufen zu lassen. Hierzu muss der Supervisor in der Config.sys den Eintrag netresources in die Zeile Startup=... einfuegen. Wenn das System beim Herunterfahren am Netz angemeldet war, versucht es nun beim naechsten Start, diese Verbindung wieder herzustellen, falls es nicht wie durch ein Login in der Startup.cmd vorhanden ist. Dazu startet OS/2 ein systeminternes Login. Es wird ein Fenster geoeffnet, um den gewuenschten Server, den Login-Namen und das Passwort einzugeben. Danach erfolgt die Anmeldung am System, wobei das Login-Script nicht korrekt abgearbeitet wird. Weil nicht alle Mappings und Druckerumleitungen zur Verfuegung stehen, ist diese Login-Methode nicht zu empfehlen.

Aenderungen der Autoexec.bat: Die Autoexec.bat-Datei geraet unter OS/2 leicht in Vergessenheit, da sie nur beim Oeffnen eines DOS- Fensters abgearbeitet wird. Sie steht standardmaessig im Root- Verzeichnis der OS/2-Partition. Wichtig in bezug auf das Netz ist, dass jede DOS-Umgebung, also ein DOS-Fenster, ein DOS- Gesamtbildschirm und der Win

OS/2-Gesamtbildschirm, jeweils eine eigene Path-Variable hat, die um die zu durchsuchenden Netzpfade erweitert werden muss. Dabei hat der Administrator zu beachten, dass in DOS-Umgebungen die DOS- Versionen der Netware-Utilities aufzurufen sind. Deshalb muss er hier zum Beispiel den Pfad nicht auf <server-laufwerksbuchstabe>:public os2, sondern auf <server-laufwerksbuchstabe>:public setzen.

Netzressourcen auch in DOS-Session nutzen

Unter OS/2 gibt es drei Moeglichkeiten, die Netzressourcen in DOS- Sessions zu nutzen. Eine besteht darin, keine Netzunterstuetzung anzubieten, was in den meisten Faellen aber nicht in Frage kommt. Wer auch in DOS-Sessions eine Netzverbindung wuenscht, muss im Installationsprogramm des Requesters den Support for Virtual DOS Sessions auswaehlen. Dadurch werden in der Config.sys die Treiber Vipx und Vshell geladen. Weiterhin gibt es in DOS-Umgebungen bei der Anbindung an das Netz die Option, zwischen einer globalen Login- und einer privaten Login-Unterstuetzung zu waehlen. Eine globale Login-Unterstuetzung bedeutet, dass dem unter OS/2 angemeldeten User die Netware-Ressourcen auch in der DOS-Session zur Verfuegung stehen. Ein weiteres Einloggen ist nicht noetig.

Wurde bei der Installation des Requesters die globale Unterstuetzung gewaehlt, gilt dies standardmaessig fuer alle DOS- Fenster und -Gesamtbildschirme. Generell besteht die Moeglichkeit, in den Eigenschaften eines DOS-Fensters und -Gesamtbildschirms unter dem Kapitel Sitzung DOS-Einstellungen in dem Punkt DOS-Autoexec eine Batch-Datei festzulegen, die beim Oeffnen dieser Umgebung abgearbeitet wird. Dies ist vergleichbar mit der Autoexec.bat- Datei beim Booten eines Rechners unter DOS. Standardmaessig ist hier auch die Autoexec.bat aus dem Root-Verzeichnis der OS/2-Partition angegeben. Empfehlenswert und teilweise auch noetig ist es, fuer jede Art der DOS-Session eine eigene Batch-Datei zu erstellen, welche die Eintragungen fuer das DOS-Fenster beziehungsweise das DOS- oder WinOS/2-Vollbild enthaelt.

Eine globale Login-Unterstuetzung verbindet ein DOS-Fenster, einen DOS-Gesamtbildschirm oder eine WinOS/2-Umgebung automatisch mit dem Netz, wenn die OS/2-Umgebung ueber eine Netzanbindung verfuegt. Der User-Name und die gemappten Laufwerke werden von der OS/2- Umgebung uebernommen. Hat der Supervisor bei der Installation des Netware-Requesters die globale Unterstuetzung fuer DOS/WinOS2- Umgebungen gewaehlt, dann ist diese Einstellung standardmaessig vorhanden. Nachtraeglich laesst sich in den DOS-Einstellungen (Oeffnen - Einstellungen - Sitzung - DOS-Einstellungen) die Auswahl Netware-Resources mit Global belegen.

Eine private Login-Unterstuetzung verbindet das DOS-Fenster oder das DOS-Vollbild nicht automatisch mit dem Netz. Nach dem Oeffnen besteht Zugriff auf die Netzdienste nur nach dem Einloggen. Es ist moeglich, sich in verschiedenen DOS-Sessions mit verschiedenen User-Namen im Netz anzumelden.

Dies ist zum Beispiel fuer einen Supervisor sehr vorteilhaft der dadurch in diversen Fenstern Administrations- und andere Aufgaben erfuellen kann. Die genauen Einstellungen werden in einer der naechsten Ausgaben beschrieben.

(wird fortgesetzt)

*Jens Lindstrot arbeitet als Supervisor am Institut fuer Wirtschaftsinformatik der Westfaelischen Wilhelms-Universitaet in Muenster.