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30.01.1998 - 

Cache-Server speichert komprimierte Grafiken

Mit Quickweb will Intel den Web-Browsern Beine machen

Konzeptionell wendet sich Quickweb vor allem an Anbieter von Web-Sites mit viel Grafik. Die Technik kombiniert zwei Verfahren. Zum einen durchsucht die Server-seitig installierte Software den Datenstrom von übertragenen Seiten in Echtzeit nach grafischen Inhalten und komprimiert diese, indem sie "überflüssige" Pixel entfernt. Damit können laut Hersteller minimale Qualitätseinbußen verbunden sein. Zusätzlich werden die Inhalte in einem speziellen Cache gespeichert, so daß sie beim nächsten Aufruf nochmals schneller geladen werden - nichts anderes also als ein Proxy-Server für Quickweb-Seiten.

Die ersten Provider, die ihre Server mit Quickweb ausgestattet haben, sind Netcom, Erols Internet sowie der Web-Hosting-Dienstleister Globalcenter. Die Preise, die Kunden für die Beschleunigung zahlen müssen, sind moderat: Fünf Extradollar pro Monat werden bei Benutzung fällig.

Mittels des Zusatz-Tools "Web-o-meter" lassen sich die erzielten Geschwindigkeitszuwächse jederzeit überprüfen. Wie hoch diese tatsächlich sind, hängt natürlich weiterhin von zahlreichen Faktoren (Zugangsgeschwindigkeit, Netzlast) ab, die Quickweb nicht beeinflussen kann.

Nach Aussagen von Intel läuft Quickweb auf den meisten gängigen Desktop-Plattformen und Java-fähigen Web-Browsern ("Netscape Navigator" oder "Microsoft Internet Explorer" ab Version 3). Die Kompression der Grafiken kann der Benutzer jederzeit online ein- und ausschalten. Weitere Informationen inklusive einer Java-Demo stehen im Web unter http://www.intel. com/quickweb/.