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05.03.1999 - 

Mit Scovery, Scenic und Celsius zu mehr Marktanteilen

Mit Scovery, Scenic und Celsius zu mehr Marktanteilen Siemens kündigt neue Computerlinien an

MÜNCHEN (CW) - Die Siemens AG hat anläßlich einer CeBIT-99- Vorschau ihre neuen Business-PCs vorgestellt. Neue Modelle vom Netzwerkrechner bis zur High-end-Workstation sollen die Anteile im europäischen PC-Markt verdoppeln.

Mit der "Scovery"-Serie bringt Siemens eine neue Netzwerk- Computer-Linie heraus. Das Modell Scovery 110 soll als Windows- based Terminal (WBT) mit dem Betriebssystem Windows CE im Markt positioniert werden. Scovery 211 und 212 besitzen einen 4 bis 16 MB großen Flash-Speicher. Sie sind mit dem Betriebssystem Linux ausgerüstet und für Java-Umgebungen gedacht. In den Geräten arbeiten x86er Prozessoren mit 200 (211) oder 300 (212) Megahertz. Das Modell Scovery 250 bildet den Übergang zur PC-Linie. Der Rechner besitzt eine Pentium-II-CPU und ist für den Einsatz unter Windows NT geplant. Alle Scovery-Sy- steme können optional mit Festplatten, Disketten- und CD-ROM-Laufwerken ausgerüstet werden. Die Geräte, die ab März verfügbar sein sollen, kosten ab 1150 Mark.

Im PC-Segment bietet Siemens vier neue "Scenic"-Reihen an. Die 300er und 500er Modelle sind im Niedrigpreissegment angesiedelt. Sie arbeiten mit Celeron- oder Pentium-II-CPUs von Intel. Im Laufe des Jahres sollen auch die neuen Pentium-III-Prozessoren zum Einsatz kommen. Die Rechner der 600er- und 800er Reihe rechnen mit den gleichen Chips. Zusätzlich bieten die für den gehobeneren Business-Bereich gedachten Computer spezielle Management- und Netzfunktionen. Die Rechner sind ab 1699 Mark (300/500) beziehungsweise 1999 Mark (600/800) zu haben.

Schließlich hat Siemens zwei neue "Celsius"-High-end-Workstations angekündigt. Die Modelle 400 und 600 sind bereits für den Einsatz der neuen Pentium-III- und Pentium-III-Xeon-CPUs vorbereitet. Während das 400er Modell mit einem Prozessor rechnet, kann die Celsius-600-Workstation zwei CPUs aufnehmen.

Laut Peter Hoog, Leiter des Geschäftsbereichs Computer Systems Division, will Siemens mit den neuen Geräten den Business-PC-Markt in seiner ganzen Breite aufrollen. Die Ziele von Siemens sind hochgesteckt: Bis zum Jahr 2001 will man die Marktanteile in Europa von derzeit fünf auf neun Prozent steigern.