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15.03.2007

Mit SOA speckt Air France die Prozesse ab

Der Carrier nutzt Produkte von Tibco für die Integrationsinfrastruktur.

Nach der Fusion der französischen Air France mit der niederländischen KLM stand der europäische Luftfahrtkonzern Air France KLM vor einer neuen Herausforderung: Es galt, die komplexen IT-Umgebungen und spezialisierten Workflows aus zwei Organisationen zusammenzuführen, erläutert Jean-Christophe Lalanne, Director of Strategy Service, Architecture and Technology Corporate bei Air France KLM.

Altanwendungen bleiben erhalten

Eine derart heterogene IT-Landschaft bläht die Geschäftsprozesse auf und macht sie ineffizient. Um sie wieder zu verschlanken, hat der Flug-Carrier ein Integrationsprogramm aufgesetzt, das eine einheitliche, offene und skalierbare Service-orientierte Architektur (SOA) zum Ziel hat. Damit will er die Grundlage schaffen, um wertvollen Legacy-Applikationen zu erhalten und miteinander zu verbinden.

Als Infrastrukturbasis für diese Architektur wählte Air France KLM die Tools der Tibco Software Inc. "Wir benötigten ein flexibel einsetzbares IT-Fundament, mit dem wir zielgruppenspezifische und innovative Angebote schneller im Markt einführen können", so Lalanne. Den Vertrag mit Tibco schloss der Flug-Carrier bereits Ende des vergangenen Jahres. Die Vereinbarungen beziehen sich unter anderem auf die Tibco-Produkte "Enterprise Message Service", "Business Works", "Hawk" und "Business Events". Bei Letzterem handelt es sich um ein Werkzeug für die Verarbeitung komplexer Ereignisse (Complex Event Processing, kurz CEP). Mit dessen Hilfe kann der Luftkonzern sowohl die operative Leistung seines Geschäfts als auch die Kundenanforderungen in Echtzeit analysieren und auswerten, verspricht der Softwareanbieter. (qua)