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Samsung SSD

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30.01.2014 - 

Zukunft des Storage

Mit SSDs gegen die Datenflut

Dr. Klaus Manhart hat an der LMU München Logik/Wissenschaftstheorie studiert. Seit 1999 ist er freier Fachautor für IT und Wissenschaft und seit 2005 Lehrbeauftragter an der Uni München für Computersimulation. Schwerpunkte im Bereich IT-Journalismus sind Internet, Business-Computing, Linux und Mobilanwendungen.
Der Storage-Markt ist stark in Bewegung. Laut der IDC-Studie "Storage in Deutschland 2013" investieren Unternehmen aktuell und in den kommenden Monaten verstärkt in zukunftsorientierte Speicher-Lösungen. Dazu gehören insbesondere SSDs und Flash-Speicher.
Die Prioritäten im Bereich Storage in den nächsten Monaten.
Die Prioritäten im Bereich Storage in den nächsten Monaten.
Foto: IDC

Stark wachsende Datenmengen forcieren laut der IDC-Studie "Storage in Deutschland 2013" die Anforderungen an Speichertechnologien in den Rechenzentren deutscher Unternehmen. Der Hintergrund: IT-Verantwortliche erwarten in den kommenden 24 Monaten einen starken Anstieg des Datenvolumens - zwei von drei Befragten antizipieren einen Zuwachs von über 20 Prozent in diesem Zeitraum. Insbesondere graphische Daten wie Bilder und Videos (44 Prozent der Nennungen), Dateien mit unstrukturiertem Inhalt wie Office-Dokumente oder E-Mails (42 Prozent) und Transaktionsdaten aus Business-Anwendungen (38 Prozent) treiben das Wachstum an.

Die Mehrheit der befragten Organisationen hat laut der Studie erkannt, dass sie auf diese Entwicklung reagieren müssen. Denn verharren sie in den nächsten 24 Monaten auf dem Status quo, ist eine Überlastung ihrer IT-Infrastruktur - insbesondere der Speicher und Netze - kaum abzuwenden. Neben dem Management, der Analyse und der Ausschöpfung des Informationspotentials (Stichwort Big Data) dürfen die technologischen Auswirkungen des Datenzuwachses nicht vernachlässigt werden.

Um für die kommenden Anforderungen gerüstet zu sein haben die IDC-Analysten in ihrer Studie die wichtigsten zukunftsorientierte Storage-Lösungen vorgestellt, auf die Unternehmen ihr Augenmerk richten sollten. Dazu gehören neben Storage-Virtualisierung, Cloud-Storage, Scale-out Storage-Architekturen und Software-Definied Storage vor allem SSDs und Flash-Speicher.

"Der Einsatz von SSD/Flash-Speicher wächst in den kommenden 24 Monaten rapide", heißt es in der Studie. Durchschnittlich steigt der Anteil von SSD/Flash an der Speicherkapazität um 43 Prozent in den Unternehmen. Allerdings geht die Entwicklung auch von einem relativ geringen Niveau von 11 Prozent am gesamten Unternehmensspeicher aus.

Aktuell am häufigsten kommen SSDs in Kombination mit Festplatten zum Einsatz. Durch diese hybriden Arrays, deren Verwendung am stärksten wächst, können Unternehmen sowohl von den Performance-Vorteilen der SSD-Technologie als auch von den Kapazitätsvorteilen der Festplatten profitieren. Nach wie vor stellt der hohe Preis für SSD/Flash-Speicher allerdings den größten Hinderungsgrund für eine Nutzung dar.

Die in der Studie analysierten Speichertechnologien werden aus IDC-Sicht den Storage-Markt in den kommenden Jahren nachhaltig beeinflussen. Die Notwendigkeit der Um- und Aufrüstung ist bei vielen Unternehmen verstanden - was sich auch in steigenden Budgets bei der Mehrheit der Befragten ausdrückt.