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07.02.1975 - 

Französische Regierung:

Mit Unidata unzufrieden

PARIS - Von der Kooperation zwischen Siemens, Philips und CII hat bisher nur der deutsche Partner profitiert. Diese Ansicht vertrat der französische Industrieminister Michel d'Ornano auf einer Pressekonferenz in Paris. Die französische Regierung ist mit der Unidata unzufrieden: seit Beginn der Zusammenarbeit im Juli 1973 hat Siemens in Frankreich eine deutliche Zunahme an Abschlüssen zu verzeichnen, während im gleichen Zeitraum der französische Partner CII (Compagnie Internationale pour I'lnformatique) keine einzige Anlage in Deutschland absetzen konnte. Das zeigt, wie d'Ornano ausführte, daß sich die Tätigkeit der EDV-Kooperation einseitig gegen die CII ausgewirkt hat.

Die Entscheidung über die Zukunft der CII soll nach zuverlassigen Informationen noch im ersten Quartal 1975 fallen. Paris will nicht abwarten, bis die Umarmung mit Siemens für die CII ein tödliches Ende nimmt. In Regierungskreisen ist man der Ansicht, daß die CII nur überleben kann, wenn sich der Einfluß der Computerfirma über den nationalen Rahmen hinaus verstärken läßt. In der Unidata ist das offensichtlich nicht möglich. Auch wenn daraus zu entnehmen ist, daß die französische Regierung das Zusammengehen mit einem anderen Internationalen Computer-Konzern - wenn auch auf einer anderen Basis - befürworten würde: über ein Zusammengehen der CII mit Honeywell Bull, - seit längerer Zeit im Gespräch - machte d'Ornano keine Angaben. de