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27.03.1992 - 

Spekulationen über das Freigabedatum

Mit Version 7.0 will Oracle zur Konkurrenz aufschließen

REDWOOD SHORES (IDG) - Die lang erwartete Version 7.0 des relationalen Oracle-Datenbanksystems steht kurz vor der Auslieferung an ausgewählte Kunden. Nach Ansicht von Analysten schließt das Unternehmen damit die technische Lücke, die bisher zu Mitbewerbern wie Sybase, Ingres und Informix klaffte.

"Oracle lag hinter seinen Konkurrenten und braucht das neue Produkt-Release dringend, um den Anschluß nicht zu verlieren", urteilt Aaron Zornes, Vice-President Anwendungs-Entwicklungsstrategien des Marktforschungsunternehmens Meta Group.

Wie die amerikanische CW-Schwesterpublikation "Network World" von Oracle-Mitarbeitern erfahren hat, ist der 27. April 1992 für die offizielle Ankündigung vorgesehen. Insider vermuten allerdings, daß sich dieser Termin angesichts des eben erst angelaufenen Beta-Testprogramms bis ins dritte Quartal dieses Jahres verschieben könnte.

Bei den neuen Features der Version 7.0 von Oracle handelt es sich laut "Network World" vor allem um Möglichkeiten für das Management verteilter Datenbankumgebungen. An erster Stelle steht hier die Unterstützung das Two-Phase-Commit. Mit diesem Verfahren läßt sich sicherstellen, daß der Datenbestand der bei Zugriffen betroffenen Datenbanken korrekt abgeglichen wird. Dadurch sowie durch die Befolgung der entsprechenden ANSI-Regeln sichert das Unternehmen die Datenintegrität in verteilten Umgebungen .

Nach Oracle-Angabe ermöglicht das Two-Phase-Commit von Version 7.0 zudem die Einbindung von Datenbanken anderer Hersteller.

Voraussetzung sei allerdings daß diese mit Transaktionsmonitoren wie AT&Ts Unix-Produkt Tuxedo oder dem proprietären CICS von IBM zusammenarbeiten.

Darüber hinaus sorge das neue Oracle-Produkt dafür, daß der Anwender nicht wissen müsse, wo die Daten liegen, die er abrufen möchte. Für Entwickler bedeute diese Transparenz, daß sie Anwendungen nicht umschreiben müssen, wenn die dafür benötigten Daten auf anderen als den bisher üblichen Speichereinheiten abgelegt werden.