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26.10.1990 - 

AST Research gleicht Preise an

Mit weltweiter Einheitlichkeit will man Grauimporte verhindern

DÜSSELDORF (pi) - Die um bis zu 30 Prozent gesenkten Preise - in der PC-Branche meistens zum Herbst fällig - für ihre 386- und 486-Rechner verkauft die AST Research Deutschland GmbH als Schutz der Anwender vor Grauimporten.

Für die PCs ihrer "Premium" Familie, die alle auf der Basis der modularen Cupid-32-Architektur aufgebaut sind, gelten, abgesehen von zehn bis zwölf Prozent Mehrkosten für Fracht, Zoll, Steuern und Kursschwankungen, nach Angaben der AST Research Deutschland GmbH, Düsseldorf, US-amerikanische Preise. Die offizielle Mitteilung sagt auch etwas über das bisherige Preisgebaren amerikanischer Hersteller für den europäischen Markt aus: Man habe "die traditionelle Hochpreisstrategie für den europäischen Markt - bei dem ein Preis-Plus für Europa um die 40 Prozent keine Seltenheit war - jetzt ad acta gelegt und seine Preise weltweit an das amerikanische Niveau angeglichen". Für die deutsche Tastatur, das deutschsprachige Handbuch und ein 220-Volt-Netzteil entstünden nunmehr keine Extrakosten mehr.

AST bezeichnet dieses Vorgehen als "anwenderfreundliche Verkaufsstrategie". Einer der Gründe für ihre Kundennähe sei eine erheblich rationalisierte Produktion durch die Einstellung der drei Unternehmensdivisionen für DEC-, Apple- und Laser- beziehungsweise Scanner-Produkte. Außerdem sei der Komponenteneinkauf durch den niedrigen Dollarkurs günstig beeinflußt worden.

Das eigentliche Ziel seiner Preispolitik, mit der auch lästige Grauimporte verhindert werden sollen, benannte AS T in seiner Mitteilung mit bekannten Argumenten: "AST will mit einer agressiven Preispolitik weltweit einen größeren Marktanteil erobern." Vorläufig kann sich der Anwender jedenfalls über zum Teil erhebliche Preisnachlässe freuen.