Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

21.01.1994

Mit Werkzeugkasten fuer C++ Frankfurter OO-Spezialist geht den US-Markt via Distributor an

MUENCHEN (qua) - Als Vertriebspartner fuer die USA hat die Innovative Software GmbH, Frankfurt am Main, die in Dedham bei Boston ansaessige BSO/Tasking Inc. gewonnen. Auf diese Weise will das junge Software-Unternehmen seine C++-Entwicklungsumgebung Object Engineering Workbench (OEW) in den weltgroessten DV-Markt einfuehren.

Wie Stephan Wolf, Geschaeftsfuehrer des Frankfurter Anbieters, mitteilt, vertreibt BSO/Tasking unter anderem C-Compiler im Embedded-System-Bereich. Als ehemaliger Distributor der C++- Compiler von Glockenspiel habe das US-Unternehmen jedoch auch Erfahrung mit dem Vertrieb von objektorientierten Softwarewerkzeugen vorzuweisen.

In Grossbritannien, den Niederlanden und Australien ist die Innovative Software GmbH ebenfalls ueber Distributoren vertreten. Als deutscher Vertriebskanal fungiert das Goettinger Unternehmen Kessler Software.

Laut Wolf arbeiten derzeit 230 deutsche Firmen - darunter Datev, Mercedes-Benz und die Dresdner Bank - sowie rund 50 auslaendische Betriebe mit OEW. Allerdings sei das Toolset dort noch kein "strategisches" Produkt; vielmehr werde die Kaufentscheidung bislang durch einzelne Mitarbeiter getroffen.

Noch in diesem Winter wollen die Frankfurter das Release 1.3 des Werkzeugkastens auf den Markt bringen - fuer Windows, Windows NT, OS/2, Solaris, AIX und Macintosh. Bedingt durch die Single-Source- Strategie (derselbe Quellcode wird fuer die jeweiligen Plattform lediglich neu kompiliert), sieht sich der Anbieter in der Lage, die Einplatzlizenz auf allen Maschinen zum Preis von 2850 Mark anzubieten. US-Kunden werden mit 2000 Dollar zur Kasse gebeten.