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IDC erstellt Studie zum Risiko-Management


02.07.1999 - 

Mitarbeiter gefährden die IT-Sicherheit

MÜNCHEN (CW) - Die meisten Unternehmen vermuten Gefahrenquellen für die IT-Sicherheit außerhalb ihrer Organisation. Tatsächlich sind es jedoch häufig die Mitarbeiter im eigenen Haus, die Schäden verursachen.

Als potentielle Gefahr für die IT-Sicherheit in Unternehmen stellen sich viele den hochbegabten Computerhacker vor, der in Datenbanken einbricht, Systemabstürze verursacht und Web-Seiten ruiniert. Tatsächlich haben etwa 90 Prozent der Verstöße gegen die Computersicherheit unternehmensinterne Ursachen. Rund 45 Prozent der Schäden verursachen unzufriedene Mitarbeiter. Diese Daten gehen aus einer von der International Data Corp. (IDC) im Auftrag von Tivoli Systems vorgelegten Studie hervor, für die 2500 Mitarbeiter in 200 europäischen Großunternehmen befragt wurden.

Das größte Sicherheitsproblem sieht IDC in der dezentralen Architektur vieler IT-Systeme, die ein einheitliches Management erschwere. Die Folgen seien unautorisierter Datenzugriff, Diebstahl geistigen Eigentums sowie damit verbundene Arbeitsausfälle. Der Bericht macht deutlich, daß die meisten Unternehmen zwar Sicherheitsvorkehrungen im IT-Bereich treffen. Ihre Schutzfunktionen seien indes unzureichend. Allein für die Betreuung der User- und Paßwortverwaltung beschäftigen die Hälfte der befragten Betriebe mehr als zehn Mitarbeiter. Notwendig sei indes ein einheitliches Sicherheitssystem, das Fehlerquellen nicht nur ausfindig macht, sondern auch einen umfassenden Schutz garantiert.

Hier wiederum sei das Hauptproblem, daß heterogene Hard- und Software-Umgebungen ein einheitliches Sicherheits-Management erschwerten. Abhilfe könnten entsprechende Systeme schaffen, die zentral die verschiedenen Umgebungen kontrollieren. Die Studie ist erhältlich bei der Beiersdorf GmbH, Agentur für Marketing-Kommunikation, München, unter der Telefonnummer 089/ 17803714.