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10.12.1982 - 

1. Deutscher Quality-Circle-Kongreß in Düsseldorf:

Mitarbeiter rechtzeitig informieren

Düsseldorf (nw) - Die japanische Form, durch verantwortungsbewußte Mitarbeiter die Produktivität zu steigern, war in Düsseldorf auf dem Quality-Circle-Kongreß Gegenstand der Diskussion. Die Veranstaltung fand vom 23. bis 24. November 1982 statt und wurde vom RKW, von der Deutschen Gesellschaft für Personalführung (DGFP) sowie den Instituten für Management Training (IMT) und für Kreativität und Innovation (IKI) durchgeführt.

Unter den knapp 300 Teilnehmern, die überwiegend von größeren Unternehmen aus der mittleren Ebene stammten, war man sich einig, daß "Quality-Circles eine gute Sache sind". Die aus Japan stammende Methode habe, so führte Professor Dr. Erich Staudt von der Universität Duisburg aus, im Land der aufgehenden Sonne schon bewirkt, daß mittlerweile nicht mehr nur Billigprodukte Erfolge aufweisen können, sondern Qualitätsprodukte zu niedrigen Preisen angeboten werden können: "Die billiger produzierenden Japaner bestimmen heute längst den Qualitätsstandard und zwingen uns dazu, "Imitatoren der Imitatoren" zu werden."

Dennoch gebe es, wie von einigen Referenten bestätigt wurde, einige Akzeptanzprobleme bei der Einführung solcher Besprechungsgruppen: So müsse man oftmals das Management in mühevoller Kleinarbeit von der Wirksamkeit der Quality Circles überzeugen sowie die Basis mit verbesserter Kommunikation und mehr Mitverantwortung locken.

Mit einer Art Bestandsaufnahme wartete schließlich Manfred Strombach vom "Wuppertaler Kreis" auf: Immerhin können die Führungskräfteförderer auf Erfahrungen mit Besprechungsgruppen in 30 Unternehmen zurückblicken. Ergebnis: Bei vollständiger und rechtzeitiger Information aller Beteiligten hätte es mit Quality Circles noch keine Schwierigkeiten gegeben.