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19.02.2007

Mitarbeiter sollen Bearingpoint Europa kaufen

IT-Dienstleister will seine Bilanz verbessern.

Die IT-Beratungsfirma Bearingpoint erwägt, einen Großteil ihres Emea-Geschäfts (Europa, Naher Osten, Afrika) an die Mitarbeiter zu veräußern. Nach den Worten von CEO Harry You würde der Vorstand eine solche Loslösung vom Stammhaus begrüßen. Die Ziele des Unternehmens, den Shareholder Value zu erhöhen und die Bilanz zu stärken, ließen sich so besser erreichen. Zudem hätten die Kunden mehr Vertrauen zu einem Beratungshaus, das mehrheitlich im Besitz seiner Mitarbeiter sei. Die Transaktion könnte noch 2007 über die Bühne gehen.

Bearingpoints Einnahmen in Emea lagen 2005 bei 662 Millionen Dollar, das sind knapp 20 Prozent des Gesamtumsatzes. Wegen der hohen Kosten in Deutschland, Frankreich und Spanien steuerte die Region aber nur 13 Prozent des Gesamtgewinns bei.

Mit der Veröffentlichung der Geschäftszahlen für 2006 ist Bearingpoint noch immer im Verzug. Auch die Bilanz für 2005 hatte das Beratungsunternehmen schon mit deutlicher Verspätung abgegeben - damals wegen rechtlicher Probleme. Diesmal lautYou ein neues Buchungssystem schuld: "Die Implementierung ist wesentlich komplexer, als wir angenommen hatten", so der Firmenchef. Dennoch gab er sich zuversichtlich, den Jahresbericht wie geplant im Juni dieses Jahres vorlegen zu können. (sp)