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18.08.2005

Mitarbeiter verschenken Überstunden und Urlaubstage

Jeder Mitarbeiter verzichtet auf 2,2 freie Tage.

"Die unbezahlte Arbeit in deutschen Unternehmen nimmt zu." Den Schluss zieht das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung aus einer Befragung von mehr als 3000 Betriebsräten. Dieser Trend hat mehrere Ursachen: Zum einen verzichtet jeder Mitarbeiter auf durchschnittlich 2,2 Urlaubstage im Jahr. Zum anderen sparen viele Mitarbeiter ihre Überstunden auf Gleitzeit- oder Überstundenkonten an, kommen aber nicht dazu, diese abzubauen.

Ein Drittel der Betriebsräte in Firmen, die Kurzzeitkonten pflegen, hat beobachtet, dass Zeitguthaben verfallen, ohne dass sie finanziell ausgeglichen werden. Vor fünf Jahren berichteten nur 21 Prozent der Betriebsräte davon. WSI-Leiter Hartmut Seifert schlägt vor, Langzeitkonten einzuführen. Auf diesen könnten nicht genommene Urlaubstage, Guthaben von Kurzzeitkonten oder nicht bezahlte Überstunden über Jahre hin gesammelt werden. Allerdings müssten diese Konten vor einer Insolvenz des Unternehmens geschützt sein. (am)