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Appelle allein reichen nicht aus

Mitarbeiter versinken in der E-Mail-Flut

25.09.1998

Die Mehrheit aller Angestellten fühlt sich mit der Bearbeitung und Verwaltung der laufend eintreffenden Nachrichten überfordert. In den USA erhalten Angestellte im Schnitt 190 Botschaften am Tag, in Großbritannien sind es 169. Das ergab eine umfassende Studie mit dem Titel "Managing Communications in the 21st Century Workplace", die von Pitney Bowes Inc. in Zusammenarbeit mit The Institut for the Future erarbeitet wurde.

An der Erhebung nahmen jeweils 1200 Firmen aus den USA und Kanada sowie 1000 britische Unternehmen teil. Die meisten Mitarbeiter, vom gehobenen Management bis hinunter in die Abteilungen, beschäftigen sich zunehmend mit dem Sichten und Verfassen ein- und ausgehender Mails und haben kaum noch Zeit für andere Aufgaben.

"Viele Leute stehen morgens sehr früh auf, um noch vor dem Frühstück ihre E-Mails abzurufen", berichtet Pitney-Bowes-Managerin Meredith Fischer. Während eines Arbeitstages würden Angestellte oft mehr als sechsmal je Stunde durch eintreffende Botschaften unterbrochen.

In vielen Unternehmen wird das Problem der totalen Kommunikation erkannt. Per E-Mail oder Mobiltelefon sind die Menschen zu jedem Zeitpunkt erreichbar, ein Umstand, der immer häufiger schamlos ausgenutzt wird. Da jeder Verfasser seine Mail, jeder Anrufer sein Anliegen für besonders wichtig hält, dürften Appelle an die Vernunft wenig Erfolgsaussichten haben. Folglich, so mutmaßen Marktforscher, werden sich Filtertechnologien durchsetzen, die unwichtige Nachrichten von wichtigen trennen beziehungsweise unerwünschte Post aussortieren.