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25.06.2007

Mitsommer in Hartmannsdorf

Das traditionelle schwedische "Midsommarfest" nahm der TK-Distributor Komsa zum Anlass, sein 15-jähriges Bestehen und die Eröffnung der neuen Kindertagesstätte zu feiern.

Von Dr. Thomas Hafen

Gleich drei gute Gründe hatten die 2.500 Gäste am Samstag, den 23. Juni, nach Hartmannsdorf bei Chemnitz zu fahren. Der TK-Distributor Komsa feierte das traditionelle schwedische "Midsommarfest", sein 15-jähriges Firmenjubiläum und die Eröffnung der neuen Kindertagesstätte.

Argumente für eine Feier gab es genug, das Unternehmen wächst und gedeiht. "Nach 520 Millionen Euro Umsatz im vergangenen Jahr peilen wir 2007 die 700-Millionen-Marke an", sagt der deutschstämmige Schwede Gunnar Grosse, der 1992 zusammen mit Jürgen Unger, Jürgen Fuchs und Norbert Hanussek die Komsa Kommunikations GmbH gründete. Erreicht werde das Wachstum vor allem mit Dienstleistungen. "Besonders der Bereich Service und Reparatur wächst kräftig", sagt Grosse. Der Zuwachs spiegelt sich auch in der Zahl der Mitarbeiter wider: Seit Anfang 2007 hat der Distributor 150 neue Leute eingestellt, 50 weitere sollen in diesem Jahr noch hinzukommen.

Damit die Menschen gern bei Komsa arbeiten, tut das Unternehmen viel. Komsa fördert Weiterbildung und beschäftigt Auszubildende beziehungsweise Studierende in sechs Berufsfeldern und vier dualen Studiengängen. Neben der seit 2003 bestehenden Kindertagesstätte "Weltenbaum" mit 35 Plätzen, bietet die nun eingeweihte Kita auf dem Firmengelände 70 Kindern Raum. Die flexiblen Öffnungszeiten ermöglichen Frauen nach der Babypause den schnellen Wiedereinstieg in den Beruf. Das wirkt sich positiv auf die Karriere aus: Über 40 Prozent der Führungskräfte bei Komsa sind weiblich.

Positive Signale für den Handel

Nicht nur für Komsa, auch für den Handel sieht Grosse positive Signale. Chancen habe vor allem der Reseller, der gute Kundenbeziehungen unterhält und sich auf bestimmte Segmente spezialisiert: "Wer sich auf schnell wachsende Unternehmen als Kunden konzentriert, ist im Vorteil." Komsa unterstützt die freien Fachhändler unter anderem mit dem Tochterunternehmen Aetka. Die Kooperation, der mittlerweile über 2.000 Wiederverkäufer angehören, will mit TV-Spots, Großflächenplakaten und Flyern die Marke bekannt machen und Kundschaft in die Läden der angeschlossenen Partner bringen. Noch sind die Auswirkungen überschaubar, wie Grosse zugibt. "Aetka ist ein ziemlich neuer Begriff, das dauert ein paar Jahre bis man diesen Brand etabliert hat."

Der Komsa-Vorstand ist aber überzeugt davon, auf dem richtigen Weg zu sein: "Unsere Marketingstrategie ist durchdacht, und wir haben Signale von Händlern und Mitbewerbern, dass wir genau das Richtige tun."