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05.02.1999 - 

Deutsche Niederlassung wird aufgelöst

Mitsubishi Electric schließt PC-Abteilung in Europa

MÜNCHEN (CW) - Die PC-Division von Mitsubishi wird zum 30. Juni 1999 geschlossen. In Europa gehen 40 Prozent der Arbeitsplätze verloren, die deutsche Niederlassung soll vollständig aufgelöst werden.

Noch zur Systems-Messe im Herbst legte der deutsche Firmenchef Thomas Zanzinger ein schlüssiges Konzept vor, das auf die Stärken des japanischen Herstellers abzielte. In der verbliebenen Zeit agierte die Mannschaft um Zanzinger so erfolgreich, daß die Planzahlen für das Jahr 1998 übertroffen wurden. Um so überraschender kam für ihn das Aus: "Man hat nicht einmal versucht, die Company zu verkaufen."

Als Gründe für den Rückzug macht er zwei Faktoren aus: Die Asienkrise und den neuen Konzernchef, der Mitte vergangenen Jahres seinen Dienst antrat und verschiedene Unternehmensteile schloß.

Die Planungen sehen vor, daß die Motherboard-Fertigung in Schottland ausgelagert wird und dort 80 bis 100 Arbeitsplätz ewegfallen. Die restlichen Mitarbeiter hätten die Möglichkeit, als Systemintegrator für Mitsubishi/Apricot tätig zu werden. Zanzinger hat für die Kündigung seiner 22 Mitarbeiter eine "Outplacement"-Gesellschaft bemüht, die den Schock der Entlassung mildern und den Mitarbeitern neue Perspektiven aufzeigen soll. Auch die Händlerschaft zeige sich berührt von der Maßnahme und sende Stellenangebote ins Haus.