Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

22.01.1993 - 

Nur noch drei japanische Mainframe-Anbieter

Mitsubishi zieht sich aus dem Markt fuer Grossrechner zurueck

Von der Entscheidung ist vor allem die Mitsubishi-eigene "Melcom- EX-800"-Familie von Grossrechnern betroffen. Zwar werde man sowohl die Produktion als auch den Vertrieb dieser Host-Linie zunaechst fortsetzen. Geplant sei jedoch, die EX-800-Mainframes langsam sterben zu lassen.

Der Rueckzug aus der Mainframe-Arena datiert aus dem Jahr 1991. Damals begann Mitsubishi Electric, Big Blues ES/9000-Systeme unter dem Namen "Melcom EX-900" zu vertreiben.

Wie Unternehmensoffizielle mitteilten, soll das Interesse von Neukunden in Zukunft gleich auf die IBM-Modelle gelenkt

werden. Ausserdem planen die Japaner, frisch akquirierten Kunden die Hochleistungs-Server aus dem PC-Angebot von Apricot schmackhaft zu machen. Apricot ist die hundertprozentige britische Tochter des Unternehmens aus dem Land der aufgehenden Sonne.

Mitsubishi setzt im Zuge der Umorientierung eine bislang nicht bezifferte Anzahl von Mitarbeitern aus dem Mainframe-Geschaeft in vier neue Divisionen um, die noch dieses Fruehjahr gegruendet werden sollen. In diesen werde man sich auf Netzwerkentwicklungen sowie Systemintegrations-Dienstleistungen konzentrieren.

Mit Mitsubishis Rueckzug aus dem Mainframe-Geschaeft verbleiben nur noch drei japanische Unternehmen in diesem Markt: Hitachi, Fujitsu sowie NEC.