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22.02.1991 - 

Nur geringeres Interesse an der Dokumentenverwaltung

Mittelständler kommen ohne Datenbanken kaum noch aus

KRONBERG (CW) - Neue Erkenntnisse über den Einsatz von Datenbanksystemen in mittelländischen Betrieben hat das Marktforschungs-Unternehmen IDC Deutschland GmbH, Kronberg, gewonnen. Umfrage-Ergebnisse zeigen, daß etwa 75 Prozent der befragten Betriebe Datenbanksysteme einsetzen. Tendenz: steigend.

Gemeinsam mit der Fachhochschule Darmstadt hat IDC die Studie "Der Einsatz von Datenbanksystemen in mittelländischen Unternehmen auf den Markt gebracht. Nahezu 40 Prozent der befragten Unternehmen planen, so eines der Ergebnisse, innerhalb der nächsten zwei Jahre ein neues Datenbanksystem zu kaufen, um die Leistungsfähigkeit des Betriebes zu verbessern und die Flexibilität zu erhöhen. Im Bankgewerbe spielen sogar 75 Prozent der insgesamt 71 befragten Betriebe mit dem Gedanken, neue Datenbanksoftware anzuschaffen. Die Erstinstallation eines DB-Systems ist in den nächsten zwei Jahren von 13 Prozent der Betriebe vorgesehen, während zwölf Prozent generell nicht interessiert sind. Nahezu flächendeckend kommen Datenbanksysteme derzeit in der chemischen Industrie und bei Banken zum Einsatz, während im Maschinenbau oder im Baugewerbe nur die Hälfte der befragten Unternehmen mit DB-Systemen arbeitet.

Die Einsatzgebiete sind bei den meisten mittleren Unternehmen identisch: Genutzt werden Datenbankanwendungen vor allem für die Bereiche Buchhaltung und Rechnungswesen, Personalverwaltung und Kalkulation.

Deutlich geringer, so ist in einem zweiten Teil etwa 3500 Mark teueren Studie zu lernen, fällt das Interesse an Dokumentenverwaltungs-Systemen aus Etwa 22 Prozent der Betriebe arbeiten mit einer solchen Software.

Einsatzgebiete sind die allgemeine Dokumentation und Archivierung, sowie die Zeitschriften- und Korrespondenzverwaltung. Auch dieser Markt wird wachsen: 27 Prozent planen in den nächsten zwei Jahren den Einsatz einer Software für die Dokumentenverwaltung.

Kein Interesse an Systemen dieser Art haben 51 Prozent der Befragten: Entweder besteht kein Bedarf, oder die Anschaffungskosten beziehungsweise der Aufwand bei der Einführung der Systeme ist den Mittelständlern zu groß.

Am weitesten verbreitet sind ; Systeme zur Dokumentenverwaltung in der chemischen Industrie, in Druckereibetrieben (Zeitschriften, Bücher) und im Finanzwesen.

So gut wie gar kein Interesse besteht dagegen im Maschinenbau und im Baugewerbe.