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15.08.2006

Mittelstand investiert verstärkt in IT

Vor allem das Projektgeschäft zieht an.

Bei IT-Projekten und neuer Software hat der Mittelstand noch viel Nachholbedarf. Und nach Ansicht von Pierre Audoin Consultants (PAC) können mittelständische Firmen ihre Investitionen nicht mehr lange aufschieben, wenn sie den Anschluss an den Wettbewerb nicht verpassen wollen. Mit einem raschen Umschwung ist allerdings nicht zu rechnen. Software-Anbieter und IT-Dienstleister werden ihre im Mittelstand erzielten Umsätze in den nächsten Jahren nur schrittweise erhöhen. Die Analysten rechnen mit einem Wachstum im oberen einstelligen Prozentbereich.

Um dem zunehmenden globalen Wettbewerb und dem damit verbundenen Kostendruck Paroli zu bieten, verlagern auch kleine und mittlere Unternehmen ihre Produktion und Entwicklung immer häufiger ins Ausland. Gleichzeitig wollen sie die Früchte der Globalisierung ernten und neue Märkte erschließen, was nicht selten über Zukäufe ausländischer Firmen oder Partnerschaften geschieht. Da dabei neue Standorte und Unternehmen in die bestehenden Systeme integriert und unterschiedliche IT-Landschaften harmonisiert werden müssen, profitiert von diesem Trend vor allem das Projektgeschäft. Auch die wachsende Zahl an Partnerschaften vergrößert den Integrationsbedarf und damit die Projekthäufigkeit. Und schließlich werden viele IT-Vorhaben rund um die Ablösung von Altsystemen und individuellen Software-Lösungen - gerade auch im Handelssektor - entstehen.

Hinzu kommt, dass der Mittelstand zunehmend erwartet, dass die IT nicht nur die Kosten senkt, sondern auch zu Innovationen beiträgt. Aufgrund immer kürzerer Produktlebenszyklen müssen die Unternehmen schneller und flexibler werden - etwa durch neue Techniken wie RFID. Speziell Firmen im Handel und der Fertigungsindustrie versprechen sich davon kürzere Durchlaufzeiten sowie weniger Lieferverzögerungen und Warenverluste.

Auch der Outsourcing-Markt kommt im Mittelstand langsam in Schwung. Neben der Einführung neuer Anwendungen können externe IT-Anbieter ihren Kunden dabei helfen, die Internationalisierung besser zu bewältigen und sich auf ihre Kernkompetenzen zu konzentrieren. Häufig werden SAP-Funktionen oder IT-Infrastrukturen ausgelagert. Dabei entscheiden sich die meisten Mittelständler für einen Anbieter auf gleicher Augenhöhe. Kleinere IT-Dienstleister gehen in der Regel flexibler auf Kundenwünsche ein und bieten ihre Leistungen zu geringeren Tagessätzen an. Große Serviceanbieter tun sich dagegen in diesem auch für sie interessanten Markt nach wie vor schwer. (sp)

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