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28.04.2010 - 

IDC-Umfrage

Mittelstand investiert wieder mehr Geld in seine IT

Spezialgebiet Business-Software: Business Intelligence, Big Data, CRM, ECM und ERP; Betreuung von News und Titel-Strecken in der Print-Ausgabe der COMPUTERWOCHE.
Anzeige  Kleine und mittelgroße Firmen werden ab diesem Jahr wieder mehr Geld für ihre IT-Ausstattung ausgeben, hat eine Umfrage von IDC ergeben. Die Wachstumsraten fallen allerdings geringer aus als ursprünglich erwartet.

Nach dem Krisenjahr 2009 werden die "Small and Medium-sized Businesses" (SMB) weltweit ab diesem Jahr ihre IT-Budgets wieder steigern. Das hat eine Umfrage der Marktforscher von IDC ergeben. Demnach sollen die IT-Ausgaben dieser Firmen in der Zeit von 2010 bis 2014 im Durchschnitt um 5,5 Prozent im Jahr wachsen. Das ist allerdings weniger als die Analysten zuvor angenommen hatten.

IDC geht davon aus, dass die Unternehmen der SMB-Klasse 2014 weltweit insgesamt 629,3 Milliarden Dollar in IT stecken werden. Für das laufende Jahr rechnen die Analysten mit einem Plus der IT-Ausgaben im Vergleich zum Vorjahr in Höhe von 17,4 Milliarden Dollar. Damit würden die Budgets allerdings noch nicht wieder das Niveau aus dem Jahr 2008 erreichen. Dies sei erst für 2011 zu erwarten, prognostizieren die Marktforscher.

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Während die Verantwortlichen in der Krise die Budgets für sämtliche IT-Bereiche gekappt hatten, investieren die Unternehmen nun gezielt in bestimmte Segmente. IDC zufolge werden die Firmenverantwortlichen in den kommenden Jahren vor allem in neue PCs und Softwarepakete investieren. Das Wachstum der Ausgaben für Systeminfrastruktur und Speicher werde dagegen geringer ausfallen. Darüber hinaus rechnen die Marktforscher vor allem in Zentral- und Osteuropa sowie im Nahen Osten und Afrika mit einem starken Anstieg der mittelständischen IT-Budgets. Außerdem werde in aufstrebenden Märkten Asiens und Südamerikas ein überdurchschnittliches Wachstum jenseits der sieben Prozent zu registrieren sein. Dagegen sei in den bereits entwickelten Märkten Nordamerikas, Europas und Asiens ein deutlich geringeres Wachstum zu beobachten. IDC zufolge verbuchen kleine und mittelgroße Firmen in Amerika, Europa und Japan insgesamt 70 Prozent der weltweiten IT-Investitionen aus diesem Sektor auf ihrem Konto.

Strukturen im Mittelstand bleiben heterogan

Die Hersteller werden sich auf diese unterschiedlichen Voraussetzungen einstellen müssen, sagt Roy Boggs, Vice President von IDC. Auch in Zukunft werde das IT-Geschäft mit kleinen und mittelständischen Kunden von stark heterogenen Strukturen geprägt sein. Entwickelten Märkten mit einem geringen Wachstum, die aber vom Marktvolumen überwiegen, stehen kleinere, aber dafür schneller wachsende Märkte in Entwicklungsregionen gegenüber. Die Anbieter müssten daher unterschiedliche Strategien für die verschiedenen Regionen im weltweiten Mittelstandsgeschäft entwickeln, rät der IDC-Analyst.