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11.02.2000 - 

Probleme bei der Integration von Projekt-Management-Tools

MKS gibt Team-Entwicklern eine personifizierte Arbeitsumgebung

MÜNCHEN (CW) - Software-Entwicklung im Team ist ohne das adäquate Konfigurations-Tool kaum denkbar. Die amerikanische CW-Schwesterpublikation "Infoworld" hat das Werkzeug "Source Integrity 3.3" der Firma MKS unter die Lupe genommen.

Das Programm Source Integrity, dessen Professional Edition untersucht wurde, ist eine Komplettlösung für die Softwarekonfiguration. Sie gibt Entwicklungsleitern Werkzeuge an die Hand, mit denen sie den Sourcecode sowie Änderungen während seines Lebenszyklus verwalten können. Die Software des kanadischen Anbieters Mortice Kern Systems (MKS) setzt sich in der Professional Edition aus Source Integrity, einem reinen Konfigurations-Management-Tool, und "Track Integrity" für das Change-Management zusammen.

In der neuen Version 3.3 hat MKS die Integration zwischen diesen Komponenten vertieft. Probleme oder Änderungen lassen sich von den Teammitgliedern leichter mit Projekten und unterschiedlichen Release-Ständen verbinden, so dass die Verwaltung einfacher wird. Dabei können die Entwickler auch mittels eines Browsers über das Internet arbeiten. Allerdings wirkt der Web-Client im Gegensatz zum mitgelieferten Windows-Pendant manchmal etwas umständlich und träge.

Die Integration mit Tools für das Projekt-Management wie Microsofts "Project" ist nicht gelungen. Deshalb hinkt Source Integrity in dieser Beziehung Konkurrenzprodukten, beispielsweise von Starbase, hinterher. Allerdings hat MKS angekündigt, die Funktion in einer späteren Version nachzurüsten. Mit Entwicklungslösungen à la "PVCS" von Merant oder Rationals "Clearcase" kann das Werkzeug jedoch mithalten.

Über das Security- und Administrationsmodul (SAM) läßt sich der Workflow in der Entwicklungsabteilung einstellen. Programmierer erhalten ihre spezifischen Zugriffsrechte zugewiesen, wobei sich Rollen und Gruppen festlegen lassen. Darüber hinaus ist es im SAM möglich, Nutzer und Gruppen sowie ihre Rechte aus Windows NT oder Novells "Netware" einfach mit der Maus zu übernehmen.

Zu den nützlichsten Funktionen von Source Integrity zählt die isolierte "Sandbox". In dieser für den Entwickler personalisierten Arbeitsumgebung lässt sich parallel experimentieren, ohne dass es zu Überschneidungen und Problemen mit dem Hauptprojekt kommt. Sind die Veränderungen abgeschlossen, werden sie auf den Source-Integrity-Server übertragen und in den Master-Quellcode eingespielt.

Das MKS-Programm läuft unter Windows 95/98 und NT, zum Zugriff über das Web dient ein herkömmlicher Browser. Für jeden Arbeitsplatz fallen Kosten von rund 1300 Dollar an.

Note GutSource Integrity 3.3

Vorteile

- Gute Anbindung an Entwicklungswerkzeuge von Drittanbietern;

- Hervorragende Tutorials und Hilfe-Funktionen;

- Großer Funktionsumfang im Bereich Change-Management.

Nachteile

- Keine Anbindung von Programmen für das Projekt-Management;

- Keine Collaboration-Fähigkeiten in Diskussionsfäden;

- Begrenzte Auswahl an Plattformen.

Weitere Informationen finden sich unter http://www.mks.com.