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Unternehmen warten auf Pentium-II-Geräte


23.05.1997 - 

MMX-PCs verkauften sich in Europa bisher nur an Privatkunden

Rechner auf Basis des Pentium-Chips mit Multimedia-Fähigkeiten sorgten im Februar - einen Monat nach Vorstellung der CPU - in Deutschland für einen Umsatz von 30 Prozent der Gesamt-PC-Verkäufe. Allerdings verzeichneten nur die Händler eine Nachfrage, die an Privathaushalte oder den Soho (Small office home office)-Markt lieferten.

Der Fachhandel mit Kundschaft ausschließlich aus Unternehmen konnte keine solchen Geräte verkaufen, meldet das englische Marktforschungsunternehmen Context European Computer Information Service.

Als Gründe für das Ausbleiben von Aufträgen für MMX-basierte Rechner nannte Analyst Sven Riemann, daß nur wenige Geschäftsanwendungen für den MMX-Chip eingerichtet sind. Zudem habe die Wirtschaft auf Intels neue CPU, den Pentium-II-Chip (Pentium-Pro-CPU mit MMX-Fähigkeiten) gewartet, der vergangene Woche vorgestellt wurde.

Insgesamt, so die englischen Marktforscher, wurden in Europa in den ersten drei Monaten des Jahres um knapp zehn Prozent mehr PCs verkauft als im Jahr zuvor (siehe obere Grafik). Die schwachen Quartalsumsätze in Frankreich, Spanien und Italien führen die Context-Analysten auf die fehlende Nachfrage im vierten Quartal 1996 zurück, als die Hersteller die Wiederverkäufer mit Waren "vollgeladen haben", die dann nicht verkauft wurden. Dementsprechend niedrig fielen die Bestellungen in den ersten drei Monaten des Jahres 1997 aus.

Bei den Herstellern war wiederum Compaq der erfolgreichste mit 638000 verkauften PCs in der ersten Dreimonatsperiode. Das stärkste Wachstum verzeichnete allerdings die Fujitsu Ltd., zu der unter anderem die deutsche ASI Computer gehört.