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28.03.2003 - 

Umsatz um 20 Prozent geschrumpft

Mobilcom steckt weiter tief im Minus

MÜNCHEN (CW) - Mit einem Rekordverlust von 3,4 Milliarden Euro hat der Büdelsdorfer Carrier Mobilcom sein Geschäftsjahr 2002 abgeschlossen. Für dieses Jahr haben sich die Büdelsdorfer jedoch schwarze Zahlen vorgenommen.

Nach einer Aufsichtsratssitzung am vergangenen Donnerstag kündigte Mobilcom an, dass der Nettoverlust im abgelaufenen Geschäftsjahr höher als allgemein erwartet ausgefallen ist. Hatte Firmenchef Thorsten Grenz noch auf der CeBIT ein Minus von 3,2 Milliarden Euro in Aussicht gestellt, verkündete das Unternehmen nun offiziell einen Nettoverlust von 3,4 Milliarden Euro für das Jahr 2002.

Als einen Grund für das schlechte Ergebnis führte der Carrier den Umsatzeinbruch von etwa 20 Prozent an; für das abgelaufene Jahr erwarten die Büdelsdorfer Einnahmen von 2,05 Milliarden Euro. Zudem sei das Ergebnis "wesentlich" von Abschreibungen für das aufgegebene UMTS-Netz geprägt, berichtete das Unternehmen. Ohne diese habe sich der Jahresverlust auf 504 Millionen Euro belaufen. Im Vorjahr war indes noch ein Minus von 205,6 Millionen Euro verzeichnet worden. Operativ wies Mobilcom für das vergangene Jahr ein Ergebnis von minus 146 Millionen Euro aus.

Getrennt hat sich der Carrier von seiner Festnetzsparte. Diese wird für 35 Millionen Euro an die Internet-Tochter Freenet übertragen, hat der Mobilcom-Aufsichtsrat entschieden. Im laufenden Jahr will das Unternehmen laut CEO Grenz beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) in die schwarzen Zahlen zurückkehren, als Umsatz sind knapp zwei Milliarden Euro angepeilt. (ajf)