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03.05.1996 - 

Mobile Kommunikation/

Mobile IP auf dem Bahnhof

Mobil sein ist in und entsprechend zu kommunizieren erst recht - wer wollte dies bestreiten. Wuerde man diesen Trend in Abrede stellen, genuegte schon ein Rundumblick auf Flughaefen und Bahnhoefen (von den Autodaechern ganz zu schweigen), um sich zunaechst von ihm ueberzeugen zu lassen. Ueberall sieht man das digitale Mobiltelefon beziehungsweise die zugehoerige Antenne. Gleiches gilt doch auch fuer die "Freizeitgeneration" in den Biergaerten, duerften diejenigen anfuehren, die angesichts der "Handymanie" die Augen vor der Realitaet verschliessen. Und die lautet: D1, D2 und E-Plus haben sich bis dato ueberwiegend im Business-orientierten Umfeld etabliert, auch wenn die Netz- und Service-Provider dies momentan noch anders sehen (muessen). Der Grund hierfuer ist bekannt: Mobiles Telefonieren ist fuer den privaten Verbraucher immer noch zu teuer.

Warten wir also auf die beiden weltumspannenden Satellitennetze "Iridium" und "Inmarsat", dann wird in Sachen mobile und digitale Telefonie alles noch einfacher, besser und natuerlicher billiger, sagen die, die es muessen, aber das hatten wir ja schon. Gepredigt wird etwas aehnliches im uebrigen seit einiger Zeit auch bei D1, D2 und E-Plus, zumindest wenn es um die Datenkommunikation geht. Dumm ist in diesem Zusammenhang nur, dass sich diese Nachricht offensichtlich noch nicht bis zur Kundschaft herumgesprochen hat. Warum dies so ist, darueber koennen Sie, verehrte Leser, in diesem Schwerpunkt etwas mehr erfahren - und sich im Zweifel Ihre eigene Meinung bilden.

Was natuerlich auch fuer den Buendel- und Datenfunk gilt. Beides, wie man nicht erst seit gestern weiss, klassische Nischenanwendungen, die es stets schwer haben duerften, im Schatten des boomenden Marktes fuer die mobile Sprachkommunikation entsprechende Aufmerksamkeit zu erzielen. Vielleicht sollte man aber auch besser sagen: fuer eine der jeweiligen Loesung angebrachte Marktkommunikation zu sorgen - zum Wohle der Anwender wie Anbieter, versteht sich. Ach ja, fast haetten wir es (ihn) vergessen: Remote Access. Der Teleworker, Heimarbeiter und Aussendienstler als Hansdampf in quasi allen (Kommunikations- )Gassen. Ein alter Traum, gepaart mit alten Problemen. Mobil in Gedanken, fest verankert im technisch Machbaren - nicht nur Warten auf Plug and play, sondern auch auf Mobile IP, also!