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12.03.2004 - 

UMTS zunächst nicht gefragt

Mobile Services legen zu

MÜNCHEN (CW) - Der Markt für mobile Services in Deutschland steht vor einer Renaissance. Nach zwei Jahren der Stagnation erwarten die Marktforscher der Meta Group wieder steigende Nachfrage. Nicht UMTS-Dienste, sondern Wireless-LAN-Services sind erste Wahl der Anwender.

Die Meta Group erwartet, dass der Anteil der Unternehmen, die mobile Lösungen einsetzen, von knapp 50 Prozent Ende 2003 auf über 60 Prozent in den Jahren 2005 und 2006 ansteigen wird. Der Mobilfunktechnik der dritten Generation Universal Mobile Telecommunications System (UMTS) zeigen die Kunden zunächst jedoch noch die kalte Schulter, stattdessen dominieren Wireless LANs (WLANs) sowie etablierte Mobilfunkstandards wie Global System for Mobile Communications (GSM) und General Packet Radio Service (GPRS) das Geschäft.

Die Marktforscher rechnen mit einem jährlichen Wachstum von 15 Prozent im Geschäft mit mobilen Diensten. Der deutsche Markt wird sich demnach von 2,9 Milliarden Euro im vergangenen Jahr auf 4,4 Milliarden Euro im Jahr 2006 entwickeln. "Überdurchschnittlich aktiv waren bislang der Dienstleistungssektor sowie Unternehmen der Branchen Utilities, Logistik, Telekommunikation und diskrete Fertigung", erläutert Wolfram Funk, Senior Consultant der Meta Group. "Die künftigen Planungen sind der prozessorientierten Fertigung, bei Dienstleistern und bei der öffentlichen Hand besonders ausgeprägt."

Zum Einsatz kommen mobile Dienste im Außendienst und im Vertrieb. Die Mitarbeiter greifen bislang vor allem auf Kalender, Kontaktdatenbanken und E-Mails zu. Künftig werden Lösungen für mobile Middleware eine wichtige Rolle spielen, um die Anbindung der Reisenden an betriebwirtschaftliche Standardsoftware, Kunden-Management-Lösungen und Business-Intelligence-(BI-)Systeme zu ermöglichen. (jha)