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23.07.2015 - 

Gartner-Prognose

Mobiler Daten-Traffic steigt 2015 weltweit um 59 Prozent

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Die Marktforschungs- und Beratungsfirma Gartner hat eine Prognose zum mobilen Daten-Traffic im Jahr 2015 veröffentlicht.

Die Experten erwarten, dass das global mobil übertragene Datenvolumen heuer auf 52 Millionen Teraybyte anwächst, das wären 59 Prozent mehr als 2014. Das Wachstum soll ähnlich stark weitergehen und bereits 2018 soll die mobile Datenmenge auf 173 Millionen Terabyte ansteigen. Die Netzbetreiber sollten angesichts dessen ihre Datenmengen erhöhen, um der Nachfrage der Verbraucher nachzukommen und Marktanteile zu gewinnen, rät Gartner.

Die Netzbetreiber sollten ihren Kunden mehr Datenvolumen spendieren, empfiehlt Gartner.
Die Netzbetreiber sollten ihren Kunden mehr Datenvolumen spendieren, empfiehlt Gartner.
Foto: Vodafone

Die Experten hatten im dritten Quartal 2014 je 1000 Smartphone-Nutzer in den USA und Deutschland nach ihrer Nutzung mobiler Apps gefragt. Die deutschen Teilnehmer erwiesen sich dabei durch ihre Datentarife stärker eingeschränkt als die Amis und würden weniger wahrscheinlich mobil Videos ansgucken oder anderweitig größere Datenmengen über das Mobilfunknetz übertragen. 54 Prozent der deutschen Nutzer gaben beispielsweise an, mit dem Anschauen eines Videos auf ihrem Smartphones bis zum Erreichen eines WLANs zu warten; von den US-Teilnehmern gaben das nur 36 Prozent zu Protokoll.

Von den US-Smartphone-Nutzern fühlten sich über 43 Prozent nicht durch ihren Datenplan eingeschränkt, in Deutschland ging das gerade einmal 20 Prozent so (38 Prozent haben über ihren Vertrag auch nur 500 MB Inklusivvolumen zur Verfügung). In der Folge streamen die User hierzulande pro Sitzung im Schnitt nur 10,6 Minuten Video; bei den US-Amerikanern ist die Zeitspanne hier mit 17,6 Minuten deutlich länger. Da Video immer wichtiger werde, sollten Netzbetreiber aus Sicht der Gartner-Analystin Jessica Ekholm ihre Daten-Angebote unbeding aufbohren (oder alternativ die Video-Nutzung nicht auf das Inklusivvolumen anrechnen). Um Nutzern das beste Video-Erlebnis zu bieten, sollten die Carrier außerdem die Video-Ströme optimieren und CDN-Technologien einsetzen.

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