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20.02.1981

Mobiler "Typecorder" speichert 120 DlN-A4-Seiten

Als hätte das Management des japanischen Sony-Konzerns die Wunschliste des Vereins zur Förderung von Heimcomputer-Arbeitsplätzen für Behinderte auf telepathischem Wege erhalten, präsentiert dieses Unternehmen jetzt einen "Typecorder", der in vielen Punkten dem entspricht, was Pache und seine Vereinskollegen als Behinderten-Arbeitsmittel der kommenden Jahre anstreben.

Der Typecorder stellt ein 1,4 Kilo schweres Datenerfassungsgerät mit Standard-Querty-Tastatur und einer LCD-Anzeigezeile dar, das nicht mehr als 28x22x4 Zentimeter Platz beansprucht (praktisch eine vier Zentimeter dicke DlN-A4-Seite) und das etwa ab Mitte des Jahres in den USA für 1400 Dollar zu haben sein soll. Auf der Tastatur geschriebene Texte erscheinen beim Typecorder nach Art eines Taschenrechners Zeile für Zeile auf dem Display und werden dann von einem Mikro-Kassettenrekorder gespeichert - pro Kassette 120 Seiten Text. Zum Ausdrucken der Texte wird ein (gleichfalls kompakter) Drucker angeschlossen - wahlweise direkt oder über Telephon- oder Telexleistungen.

Wie man weiter erfahren kann, will Sony auch einen zum Typecorder passenden Textprozessor anbieten, ein allerdings 9000 Dollar teures Gerät der "Series 35". Er ist mit zwei Minifloppy-Laufwerken ausgestattet und verfügt über einen Ganzseiten-Bildschirm. Bei den Laufwerken handelt es sich übrigens um Sony-Entwicklungen mit Neun-Zentimeter-Floppies, die die Daten um 50 Prozent dichter als herkömmliche 13-Zentimeter- Floppies aufzeichnen und so pro Seite 437,5 KB fassen sollen.