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27.10.2000 - 

US-Regierung drängt auf schnelle Lizenzvergabe

Mobilfunk der dritten Generation: Clinton drückt auf das Tempo

FRAMINGHAM (IDG) - Der US-Präsident Bill Clinton sorgt sich um die Wettbewerbsfähigkeit der USA im Geschäft mit der mobilen Kommunikation. Er forderte das Handelsministerium auf, gemeinsam mit der für die Regulierung zuständigen Federal Communications Commission (FCC) und der Wirtschaft herauszufinden, welches Frequenzspektrum sich für den Mobilfunk der dritten Generation eignet.

Bei der Entwicklung und Einführung mobiler Kommunikationsdienste, -netze und -endgeräte haben sich Europäer und Asiaten gegenüber den USA einen komfortablen Vorsprung erarbeitet. Um diesen zu verkürzen, will der US-Präsident nun rasch die Voraussetzungen für die Mobilfunknetze der dritten Generation (3G) schaffen. Noch im Oktober sollen das Handelsministerium und die FCC einen Fahrplan über das weitere Vorgehen erstellen. Bis zum 15. November erwartet Clinton eine Liste der derzeit verwendeten Frequenzen und Vorschläge für eine Neuordnung, die den Möglichkeiten der dritten Mobilfunkgeneration entspricht.

Das wird bei staatlichen und privatwirtschaftlichen Institutionen für Unruhe sorgen, denn der für 3G-Netze geeignete Frequenzbereich ist von Rundfunkstationen und dem US-Militär belegt. Alles in allem ist die Nutzung der Frequenzbereiche in den USA sehr undurchschaubar. "Es wird immer jemanden geben, der Besitzansprüche anmeldet", warnte Handelsminister Norman Mineta.

Um alle Beteiligten unter Druck zu setzen, hat Clinton den letztmöglichen Termin zur Versteigerung der 3G-Frequenzen auf den 30. September 2002 datiert - ein Zeitpunkt, zu dem die ersten europäischen UMTS-Netze bereits aufgebaut und im Betrieb sind. "Die Regierung fühlt sich einer starken IT- und Kommunikationsindustrie verpflichtet", erläuterte Clinton. "Die nun erfolgten Maßnahmen werden es amerikanischen Neueinsteigern leichter machen, im globalen Wettbewerb zu bestehen und zu gewinnen."