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19.11.1999 - 

Gemeinsame Entwicklung an UMTS-Vermittlungstechnik-Produkten

Mobilfunkallianz von Siemens und NEC

MÜNCHEN (CW) - Die Siemens AG und die japanische NEC kooperieren im Mobilfunk. Die beiden Konzerne gründen mit Mobisphere ein Joint-venture, das Equipment für die dritte Mobilfunkgeneration, das Universal Mobile Telecommunications System (UMTS), entwickeln wird.

Um die Weichen rechtzeitig auf UMTS zu stellen, das ab 2001 sukzessive den derzeit führenden Mobilfunkstandard Global System for Mobile Communications (GMS) ablösen soll, bündeln die Münchner und Tokioter ihre Ressourcen. Rund zwei Milliarden Mark wollen die Partner in den kommenden zehn Jahren in die Forschung und Entwicklung von UMTS stecken. Die Ideen- und Produktschmiede Mobisphere wird in Reading bei London beheimatet sein und zunächst ein Team von rund 80 Mitarbeitern umfassen.

Geht es nach dem Willen der Gründer, soll das Joint-venture bereits Ende 2000 Basisstationen, Funknetzkontroll- sowie Betriebssysteme für den Handy-Standard ausliefern. Durch die Kooperation erhofft sich das Duo einen Zeitvorsprung und Wettbewerbsvorteil gegenüber den Konkurrenten, allen voran Nokia, Ericsson und Motorola. Allerdings gilt die Zusammenarbeit in erster Linie für die Vermittlungstechnik. An eine gemeinsame Massenproduktion von UMTS-Telefonen ist nicht gedacht. Siemens wird 51 Prozent der Anteile an Mobisphere halten, NEC 49 Prozent.