Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

21.04.2010

Mobilfunkfrequenz-Auktion nähert sich der Milliarden-Grenze

FRANKFURT/MAINZ (Dow Jones)--Bei der Mobilfunkfrequenz-Auktion nähern sich die Höchstgebote der Milliardengrenze. Am Ende des achten Auktionstages erreichte die Summe aller gehaltenen Höchstgebote 916,2 Mio EUR, wie die Bundesnetzagentur, welche die Versteigerung in Mainz abhält, am Mittwoch mitteilte. Am Dienstag war man mit lediglich 380,2 Mio EUR aus dem Tag gegangen. Befeuert wurde der Bieterkampf durch das Interesse an Frequenzen im begehrten 800-Megahertz-Bereich.

FRANKFURT/MAINZ (Dow Jones)--Bei der Mobilfunkfrequenz-Auktion nähern sich die Höchstgebote der Milliardengrenze. Am Ende des achten Auktionstages erreichte die Summe aller gehaltenen Höchstgebote 916,2 Mio EUR, wie die Bundesnetzagentur, welche die Versteigerung in Mainz abhält, am Mittwoch mitteilte. Am Dienstag war man mit lediglich 380,2 Mio EUR aus dem Tag gegangen. Befeuert wurde der Bieterkampf durch das Interesse an Frequenzen im begehrten 800-Megahertz-Bereich.

Der Regulierer versteigert aktuell Sendespektrum der Frequenzbereiche 800 Megahertz (MHz), 1,8 Gigahertz (GHz), 2 GHz sowie 2,6 GHz. Zur Auktion zugelassen sind die vier Mobilfunkanbieter T-Mobile, Vodafone, E-Plus und O2. Besonders attraktiv ist das 800-MHz-Frequenzband, das im Zuge der Abschaltung des analogen Rundfunks frei geworden ist und die vergleichsweise höchste Reichweite hat. Die Versteigerung hat am 12. April begonnen.

Die 800-MHz-Frequenzen werden in sechs Blöcken vergeben, wobei es hier je nach Bieter Einschränkungen gibt. So dürfen E-Plus und O2 für mehr Blöcke bieten als T-Mobile und Vodafone, da die zwei letzteren bereits über mehr Spektrum im 900-MHz-Bereich verfügen als die beiden kleineren E-Netzbetreiber.

Im 800-MHz-Bereich lagen am Ende des achten Versteigerungstages für alle sechs Blöcke Höchstgebote vor. So bietet O2 für einen Block 142,1 Mio EUR und für einen weiteren 119,4 Mio EUR. Für zwei weitere liegen Höchstgebote von T-Mobile über jeweils knapp 112 Mio EUR vor. Für die beiden restlichen Blöcke hat Vodafone Höchstgebote von 128,5 Mio bzw 104,7 Mio EUR abgegeben.

Webseite: http://www2.bundesnetzagentur.de/frequenzversteigerung2010 DJG/phg/cbr Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de

Copyright (c) 2010 Dow Jones & Company, Inc.