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01.03.1996 - 

Geschwindigkeit via GSM betraegt 9600 Bit/s

Mobiltelefon uebertraegt Daten mittels Notebook oder Faxgeraet

Die Datenuebertragung erfolgt im GSM-Netz mit einer Geschwindigkeit von 9600 Bit/s. Die Cellect-2-Karte unterstuetzt den Austausch von Daten ueber einen Festnetzanschluss mit 14400 Bit/s. Microtac ermoeglicht, waehrend eines Telefonats ein Fax zu verschicken, ohne das Gespraech beenden zu muessen.

Darueber hinaus kann das Modell Kurzmitteilungen empfangen, erstellen und verschicken. Abhaengig vom Netzbetreiber lassen sich die Gespraechskosten im Display anzeigen sowie ein Gebuehrenlimit einstellen. Neu ist auch die Moeglichkeit, mehrere Teilnehmer ueber eine Konferenzschaltung zu verbinden.

Die "Quick-Access"-Funktion erlaubt die Eingabe haeufig benoetigter Funktionen wie Umschalten zwischen Klingeln und Vibrationsalarm. Zehn Telefonnummern kann der Teilnehmer auch unter Kurzwahl speichern. Das neue Motorola-Handy verfuegt je nach Akku ueber bis zu 225 Minuten Gespraechszeit oder bis zu 36 Stunden Standby-Zeit. Der Preis ohne SIM-Karte betraegt rund 1000 Mark.

Den Umsatz von Motorola im Jahr 1994 bezifferte Georg Langheld, Geschaeftsfuehrer der Motorola Electronic GmbH, Geschaeftsbereich Mobiltelefone, auf 2,8 Milliarden Mark in Deutschland. 1,6 Milliarden Mark davon mache der Bereich Mobilfunk aus. Es gebe jedoch Laender, in denen Mobilfunk weitaus populaerer sei als in Deutschland. So verzeichnet beispielsweise der groesste italienische Mobilfunknetzbetreiber "Italia Mobil" 1,5mal so viele Neuteilnehmer im Monat wie hier drei Netzbetreiber zusammen. Und in Skandinavien besitzt ein Viertel der Bevoelkerung ein Mobiltelefon, in Deutschland nur fuenf Prozent.