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15.08.2003 - 

Weltweite Nachfrage steigt um 19 Prozent

Mobiltelefone verkaufen sich glänzend

MÜNCHEN (CW) - Zwischen April und Juni ist weltweit die Nachfrage nach Handys gestiegen. Während Nokia weiterhin unangefochten an der Spitze steht, eroberte Sony Ericsson den fünften Platz zurück.

Trotz der Lungenkrankheit Sars, des Irak-Kriegs und der allgemein schwachen Wirtschaftslage konnten sich die meisten Anbieter von Mobiltelefonen im zweiten Quartal nicht über schlechte Absatzzahlen beklagen. Nach Informationen der Marktforscher von IDC kletterte die Nachfrage nach Handys weltweit auf 118,3 Millionen Geräte. Verglichen mit dem direkten Vorquartal, wurden knapp sieben Prozent mehr Handys verkauft, gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum bedeutet dies sogar einen Anstieg um 19 Prozent. Ein Analyst von IDC bezeichnete die Entwicklung als "eindrucksvoll".

An der Spitze der Rangliste liegt wie seit Jahren der finnische Konzern Nokia, der im zweiten Quartal 41 Millionen Geräte an den Kunden brachte und damit auf einen Marktanteil von 34,6 Prozent kam. Fast ein Drittel aller Nokia-Geräte verfügten laut IDC über ein Farb-Display und Multimedia-Funktionen. Auf Platz zwei liegt Motorola, dessen Anteil von 17,4 Prozent im Vorjahr auf 13,4 Prozent absackte. Insgesamt lieferte das Unternehmen 15,8 Millionen Handys im zweiten Quartal aus.

Auf rund zehn Prozent oder zwölf Millionen Geräte verbessern konnte sich Samsung, das von Siemens auf Platz vier mit einem Marktanteil von 6,8 Prozent verfolgt wird. Fünfter ist schließlich das kriselnde Joint Venture Sony Ericsson, das in der Vergangenheit Anteile an die Konkurrenz abgeben musste. Das Unternehmen holte sich den Platz von LG Electronics zurück, berichten die Marktforscher. Sony Ericsson profitierte vor allem vom Erfolg des Modells "T610" in Europa sowie der gestiegenen Nachfrage nach Kameratelefonen in Japan.

Speziell im Bereich der so genannten Konvergenzgeräte oder Smartphones - einer Mischung aus Handy, Pager, Organizer und gegebenenfalls Spieleplattform - sind noch große Wachstumsraten möglich. So stieg die Nachfrage nach den vermeintlichen Alleskönnern von den ersten drei Monaten 2003 um zwölf Prozent, verglichen mit dem Vorjahresquartal sogar um 331 Prozent. Insgesamt wurden zwischen April und Juni knapp zwei Millionen dieser Geräte weltweit abgesetzt. Damit belegt das Segment etwa 1,7 Prozent des gesamten Handy-Markts, nachdem es im Vorjahr gerade einmal auf 0,5 Prozent gekommen war.

Auch hier liegt Nokia an der Spitze des Feldes mit einem Marktanteil von 61 Prozent. Die Finnen haben mit dem "Communicator" bereits 1996 das erste Gerät der Smartphone-Gattung vorgestellt. Der zweitplatzierte Anbieter Sony Ericsson verfügt nur über einen Anteil von etwas mehr als zehn Prozent, auf Platz drei liegt Motorola mit 115000 verkauften Smartphones und einem Anteil von 5,8 Prozent. (ajf)