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09.01.1976

Modell für optimalen Einsatz von 30 Maschinen und 60 Mitarbeitern

ST. AUGUSTIN - Ein DV-Modell zur Einsatzplanung von Personal und Gerät im Fernseh-Produktionsbetrieb (DISPO) hat die Gesellschaft für Mathematik und Datenverarbeitung (GMD), St. Augustin, zusammen mit dem Institut für Rundfunktechnik (IRT), München, entwickelt. Die Anforderungen waren von ARD und ZDF gemeinsam formuliert worden - und zwar in Gruppenarbeit von Ende 1972 bis April 1975. Das System, das stufenweise eingeführt werden soll, kann qualifiziertes Personal von Routinetätigkeiten entlasten, die Fülle redundanter Informationen verringern und schließlich in komplizierteren Fällen Optimierungsmöglichkeiten bieten, wie sie dem normal arbeitenden Disponenten nicht zur Verfügung stehen. Zur Erprobung des Modells wurde die Disposition der

Magnetbandaufzeichnungsmaschinen des Südwestfunks gewählt. Für bis zu 30 Maschinen und 60 Personen kann - das zeigte sich inzwischen - zwar nicht mehr manuell, wohl aber

rechnergestützt die jeweils besonders günstige Belegung gefunden werden - sogar unter Beachtung von Zeit

Qualifikation, Maschinenmerkmalen und Arbeitszeitvorschriften. Ziel: maximale Auslastung der (teuren) Maschinen bei gleichmäßiger Verteilung der Arbeit auf das vorhandene

Personal. Die Kapazitätsverwaltung erfolgt auf Grund der Bedarfsmeldungen der einzelnen Abteilungen - dabei können Zeittoleranzen angegeben werden, was die Optimierungsmöglichkeiten erheblich vergrößert. (pi)