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12.06.1981

Modell M-382 mit 128 MB Hautspeicher-Kapazität angekündigt: 3081 neben Fujitsu-Jumbo ein Rechenzwerg

TOKIO/MÜNCHEN (rs) - Mit wahren Hauptspeicher-Giganten erstaunen die Japaner die DV-Fachwelt. Die Fujitsu Limited, OEM-Partner der Münchner Siemens AG, hat jetzt zwei neue Superrechner auf den Markt gebracht.

Das größere Modell (Produktbezeichnung M-382) bietet mit 128 MB die vierfache Hauptspeicher-Kapazität des IBM-Prozessorkomplexes 3081, der im Herbst 1980 angekündigt wurde. Die Monatsmiete des Doppelprozessorsystems soll knapp eine Million Mark betragen.

Das kleinere Modell M-380 mit maximal 64 MB Hauptspeicher wird rund 500 000 Mark monatlich kosten. Dieses Einprozessorsystem rüsten die japanischen (Computerbauer nach eigenen Angaben mit bis zu 64 Kanälen aus. Der Kanaldurchsatz betrage dann 96 MB pro Sekunde.

Gegenüber dem bisher größten Fujitsu-Rechner, Modell M-200, weise die M-382 eine rund 2,5fache Leistung auf.

Das Viereinhalbfache einer M-200 vermag laut Fujitsu das neue Flaggschiff M-382 zu leisten. Der Kanaldurchsatz entspricht dem der M-380.

Die beiden luftgekühlten Japan-Jumbos arbeiten unter dem Betriebssystem Facom OSIV/F4.

Auslieferungen der neuen Modelle plant Fujitsu für 1982. Sie sollen zunächst nur auf dem japanischen Markt verfügbar sein - später eventuell auch in Australien und Europa. Dazu ist relevant, daß Fujitsu der IBM in Australien starke Konkurrenz macht. Der australischen Fujitsu-Tochter ...com sind bereits einige spektakun.. Anti IBM-Installationen gelungen.