Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

27.07.2001 - 

CA verabschiedet sich vom zentralen Framework-Konzept

Modularität ist Trumpf bei Unicenter 3.0

27.07.2001
ORLANDO (IDG) - Das Highlight der Anwenderkonferenz CA World von Computer Associates war die Version 3.0 der System-Management-Lösung "Unicenter". Anders als das Vorgänger-Release ist sie modular aufgebaut und verfügt über eine verbesserte Konsole. Außerdem präsentierte CA neue Speicher- und Web-Management-Produkte.

Mit Unicenter 3.0 führt CA eine Reihe von Neuerungen ein. Die wichtigste Änderung besteht darin, dass der Hersteller die Architektur des Produkts in der vorliegenden Version überarbeitet hat und sich damit von seinem bislang verfolgten Framework-Ansatz verabschiedet. Dieser hatte zwingend die Installation einer mit einer gewissen Grundfunktionalität ausgestatteten, zentralen Software vorgeschrieben, an der die einzelnen Verwaltungsmodule andockten.

Bei Unicenter 3.0 verfügt nun jeder der sechs Hauptbausteine der Management-Lösung (Network & Systems Management Solutions, Automated Operations Management Solutions, IT Resource Management Solutions, Database Management Solutions, Web Infrastructure Management Solutions und Application Management Solutions) über "Common Services". Das macht das verbindende Framework überflüssig, Unternehmen können dadurch beispielsweise auch nur einen einzigen Baustein oder nur bestimmte Teilfunktionen der Gesamtlösung einsetzen. Analysten begrüßen diese Modularisierung. Paul Mason, Group Vice President of Infrastructure Software Research bei International Data Corp. (IDC), glaubt, dass Unternehmen Unicenter nun wesentlich genauer auf ihre tatsächlichen Bedürfnisse abstimmen können.

Günstigere ImplementierungDas spiegelt auch das neue, gestaffelte Preismodell für die Verwaltungssuite wider. Es löst das bislang übliche, an Hardwarekapazitäten und Leistungseinheiten (Power Units) ausgerichtete Konzept ab. Das verbilligt die Implementierung: So kann die Einführung von Unicenter 3.0 nach Angaben von Dennis Drogseth, einem Analysten bei Enterprise Management Associates, nun bereits ab etwa 20000 bis 50000 Dollar erfolgen. Davor mussten Anwender, die mit einer Implementierung des Frameworks liebäugelten, mit Investitionen in Millionenhöhe rechnen.

Doch das ist nicht alles: CA hat außerdem die grafische Benutzeroberfläche seines Tools verbessert. Unicenter bietet jetzt ein personalisierbares, Browser-basiertes Management-Portal, das über erweiterte zwei- und dreidimensionale grafische Darstellungsmöglichkeiten verfügt. Außerdem ist es möglich, im Rahmen von "Business Process Views" bestimmte IT-Elemente funktional zusammenzufassen (etwa alle Server, die für die Gehaltsabrechnung wichtig sind) und gemeinsam zu verwalten. Das soll dabei helfen, Auswirkungen einzelner Veränderungen auf die Geschäftsprozesse eines Unternehmens leichter zu erkennen.

Weitere Neuerungen im Bereich Unicenter sind die Version 3.0 des Moduls "Network and Systems Management", das "Web Infrastructure Management" (WIM) und "Service Level Management 2.0". WIM überwacht gezielt Web-Server, Application-Server und Middleware. Unter dem Namen "Brightstor" hat CA zudem eine neue Produktfamilie vorgestellt, die leistungsfähige Backup- und Speicherlösungen umfasst. Dazu gehört zum Beispiel "Brightstor Enterprise Backup", mit dem der Anbieter Unternehmen eine Möglichkeit bieten will, alle Aspekte rund um das Speichern von Daten plattformübergreifend und zentral zu verwalten. Das Tool unterstützt Konzepte wie Storage Area Networking (SAN) oder Network Attached Storage (NAS) und verfügt laut CA über eine Backup-Durchsatzrate von bis zu 1,5 Terabyte pro Stunde.