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06.11.1992 - 

Hughes LAN Systems erweitert Produktfamilie für den Enterprise Hub

Module mit RISC-Prozessoren bringen Token Ring auf Trab

MOUNTAIN VIEW (pi) - Ab November bietet Hughes LAN Systems (HLS) Kalifornien, eine RISC-basierte Token-Ring-Produktfamilie für den "Enterprise Hub" an. HLS zufolge wird in jedem Modul ein RISC-Prozessor eingesetzt. Die Elemente, die die Connectivity unterstützen, seien nahtlos in bestehende Token-Ring-Netze integrierbar.

Die Produktfamilie besteht aus einem Konzentrator für STP- und Level-4- oder -5-UTP-Kabel, verschiedenen Erweiterungsmodulen sowie Bridge-Router-Modulen.

Laut HLS können Anwender, die unterschiedliche Netztopologien und -protokolle einsetzen, nun verteiltes Netz-Management, integriertes Internetworking und die Bandbreitenmigration der Enterprise Hub nutzen. Mit Hilfe der Enterprise-Hub-Architektur ist, so HLS, eine flexible Segmentierung bestehender Netze möglich, um einen höheren Datendurchsatz und neue Migrations-Wege für breitbandige Anwendungen zu erhalten.

Der 16-Port-Konzentrator ist laut HLS einer der ersten RISC-basierten Token-Ring-Konzentratoren auf dem Markt, dessen Prozessor die erweiterten Hub-Management-Funktionen übernimmt, die zum Netzausbau notwendig sind.

Sämtliche Module verfügen nach Angaben von HLS über einen Onboard-SNMP-Agent und unterstützen MIB II, Remote Monitor (RMON) MIB, Token Ring MIB sowie weitere MIB-Erweiterungen. Dabei würden die neuen Module zur Enterprise. Hub-Architektur der dritten Generation passen und die adaptive Ringarchitektur nutzen. Die Architektur unterstützt nach Aussagen von HLS bis zu 14 Ringsysteme in jeder Kombination von Token Ring und FDDI. Der Entprise Hub selbst verfügt über einen Datenbus für 1,6 Gbit/s.

Zu den weiteren Eigenschaften der Produktfamillie gehört eine anpassungsfähige Backplane-Architektur, die ermöglicht, daß jeder Konzentrator entweder als individueller Ring operiert oder, mit anderen Konzentratoren verbunden, einen gemeinsamen Ring bildet. Weiterhin reduziere die RISC-basierte, Onboard-Intelligenz die Anzahl und Dauer von Netzausfällen durch sofortiges Isolieren und Korrigieren von Fehlerzuständen. Die Konzentratormodule seien sowohl in Ringen mit 4 oder 16 Mbit/s einsetzbar, wobei die Verwendung von geschirmten und ungeschirmten Twisted-Pair-Kabeln möglich ist. Die Ringein- und -ausgangsmodule bieten Anschlußmöglichkeiten für STP und Glasfaser. Einzelne Module können laut HLS entfernt oder ersetzt werden, ohne das System abschalten zu müssen beziehungsweise andere im Betrieb befindliche Module zu beeinflußen. Zum Ausbau des Netzes kann ein 4- beziehungsweise 16-Mbit/s-Erweiterungsmodul mit zwölf Ports direkt an das Token-Ring-Konzentratormodul angeschlossen werden.

Die Produktfamillie ist HLS zufolge zum Token Ring kompatibel und berücksichtigt den IEEE-Standard 802.5. Im ersten Quartal 1993 will HLS die Produktfamilie um ein Multiport-Token-Ring-Bridge-Modul auf RISC-Basis erweitern, das drei Token-Ring-Verbindungen zu gingen auf der Hub-Rückwand unterstützt, wobei ein vierter Ring ebenfalls auf der Hub-Rückwand oder extern angeschlossen werden kann. Das Modul verfügt, wie es in einer Mitteilung von HLS heißt, über eine Onboard-SNMP-Funktion und kann per Software zu einem vollwertigen Router ausgebaut werden.