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03.09.2004 - 

Rückblende

Mogelpackung Open Source

Wer von quelloffener Software spricht, meint in aller Regel Produkte wie Linux, die Datenbank "MySQL" oder den Application-Server "Jboss". Die Angebotspalette ist jedoch inzwischen erheblich gewachsen - nicht zuletzt deshalb, weil die großen Softwarehäuser Teile ihres Produktportfolios der Community zur Verfügung stellen. Computer Associates steuerte die Datenbank "Ingres" bei, Bea Systems mit "Beehive" eine Teilmenge seiner Java-Entwicklungsumgebung, IBM bietet die mit Informix zugekaufte Datenbank "Cloudscape" an und Microsoft demnächst eine Light-Version des "SQL Server 2005".

Die Analysten von AMR Research haben sich mit dieser Entwicklung beschäftigt und warnen: "Anwender sollten vorsichtig damit sein, freie Software zu nutzen, die sie als kommerzielles Produkt links liegen lassen würden." Entweder handele es sich um Softwareversionen mit zu geringer Funktionalität oder um Produkte, denen kein kommerzieller Erfolg beschieden war. Softwarehäuser wollten mit dem Veröffentlichungsschritt Kosten für Entwicklung und Wartung reduzieren, ihre Marktposition verbessern oder beides.

Ein gutes Zeichen ist es laut AMR, wenn ein Produkt den Open-Source-Status erhält und dabei schon über eine loyale Kundenbasis verfügt. Gegen abgespeckte Versionen, die als Köder für Vollversionen herhalten sollen, haben die Analysten auch nichts einzuwenden - ein Indiz für das Bekenntnis des Anbieters zu der betreffenden Produktlinie. (hv)