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31.03.1995

Momentum stirbt zugunsten von Powerbuilder Sybase entwickelt Ideen zur Integration seiner Produkte

MUENCHEN (IDG) - "Powerbuilder" wird zum Kern der Sybase- Entwicklungs-Tools, kuendigt der Anbieter an. Teile der angekuendigten "Momentum"-Tools-Familie sollen das Powersoft- Werkzeug jedoch fuer die unternehmensweite Applikationsentwicklung aufwerten.

Etwa 100 Beschaeftigte, die an den Momentum-Tools arbeiteten, muessen nun in anderen Projekten Unterschlupf finden. Waehrend es "Build Momentum" bis zur Betareife gebracht hat, befand sich das High-end-Tool "Enterprise Momentum" noch immer im Entwicklungsstadium.

Nach der Powersoft-Uebernahme im November vergangenen Jahres spekulierte die Branche, in welcher Weise die unterschiedlichen Produktlinien miteinander verheiratet werden koennten. Zugleich fragten sich Marktbeobachter, inwieweit Powerbuilder neben den hauseigenen Datenbanken "System 10" und "Watcom" auch die Datensysteme anderer Hersteller unterstuetzen werde.

Nun gab Sybase bekannt, dass Powerbuilder mit verbesserten Datenbanktreibern ausgestattet wird, so dass andere relationale Datenbanken unterstuetzt werden koennen. Zudem soll es Entwicklern kuenftig moeglich sein, Datenbank-Trigger und Stored Procedures zu generieren.

Das Tool wird laut Sybase ausserdem die Groupware Lotus Notes sowie den OSF-Standard DCE unterstuetzen (OSF = Open Software Foundation, DCE = Distributed Computing Environment). Mit einem Repository, das urspruenglich fuer Enterprise Momentum entwickelt wurde, koenne das Werkzeug als High-end-Tool fungieren, mit dem es moeglich sei, auch unternehmensweite Applikationen zu schreiben. Die relationale Watcom-Datenbank von Powersoft, bisher vor allem auf dem Desktop und Laptop praesent, wird kuenftig das "Transact-SQL" von System-10 unterstuetzen, kuendigte der Sybase-Executive-Vice-President Robert Epstein an. Der moegliche Einsatzbereich soll dann auch den Workgroup-Level abdecken.